Food & Kitchen in Nepal

März 2019 – Nepal, Solo Khumbo, Kathmandu

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Im März 2019 sollte es auf eine Trekkingtour in die Solo-Khumbu-Region gehen. Ziel war u. a. das Ama Dablam Basecamp. Auf der Tour kamen wir in Lodges unter. So hatten wir für die Übernachtungen immer eine feste Unterkunft. Heizung gab es aber nicht in dem Sinne.

Uns wurde die Möglichkeit geboten auf der gesamten Tour auch Einblick in die Küchen zu nehmen. Dies wurde selbstverständlich wahrgenommen und umso erstaunlicher ist es was uns an Essen geboten wurde wenn man die Küchen mit ihren einfachen Einrichtungen kennen gelernt hat.

Einfachste Kochstellen und auch noch traditionelle Holzherde und -öfen wurde im täglichen Leben genutzt. Auf das Esssen mußte immer eine zeitlang gewartet werden, dafür war aber auch immer alles frisch zubereitet.

Die jüngsten Familienmitglieder wurden nicht versteckt sondern nahmen Teil am alltäglichen Leben und dem treiben in der Küche.

Was in aneren Ländern eher als Campingküche durchgehen würde war in der Khumbu-Region eine normale Küche. Gekocht wurde oft mit Spiritus und Gas.

Serviert bekamen wir unser Essen in einzelnen Zutaten auf die Teller. Dabei wurden die Bestandteile der Gerichte in Töpfen gereicht die wir zum Kochen verwenden. Dort aber waren es die „Schüsseln“ zum Servieren. Zum Kochen kamen Schnellkochtöpfe und Töpfe aus einfacherem Material sowie Eisenpfannen zum Einsatz.

Etwas was wir oft gegessen hatten waren Momos. In einigen Region des Himalayas auch Dumplings genannt. Teigtaschen gefüllt mit Gemüse oder auch Fleisch. Das Gemüse auf einem der oberen Bilder in der Pfanne wurde die Füllung für Momos.

Zuerst wird ein einfacher Teig aus Mehl und Wasser zu kleinen Pfladen ausgerpllt. Sind diese etwas größer ist es der Teig für ein applepie. Anschließend werden die Teigpfladen gefüllt und kunstvoll verschlossen um zum Schluß noch gedämpft zu werden. Gereicht werden die Momos mit einer mehr (😈) oder weniger scharfen Soße.

Da wir so begeistert waren gab es an einem Tag mit einer nicht ganz so langen Tour die Momos für das Abendessen zum Teil selbst zuzubereiten.

Das ist gar nicht so einfach mit dem Falten. Hat man es raus geht es ganz easy.

Nach 10 Tagen ging es zurück in die große Stadt – zurück nach Kathmandu. Ein gemeinsames Abendessen dort war ein Sherpa Hot Pot. Bei dem Sherpa Hot Pot hat man in der Mitte eine Art Gemüsesuppe die von einer Flamme gewärmt wird und viele kleine Schälchen mit leckerein drum herum. Man kann sich das als eine Art Raclette vorstellen.

Kathmandu – One Tree. Sollte man sich merken und zwar aus mehrerlei Gründen. Zum einen ist das Essen dort sehr lecker gewesen. Zum anderen ist das Restaurant im ersten Stock und in der Mitte ist ein Loch für einen Baum der das Restaurant überdacht. Man kann somit zum Teil im Freien essen. Das ist insofern angenehm als das in Kathmandu häufig eine staubige Luft vorherrscht und diese vom Baum gefiltert wir. Im Sommer zudem ein angenehmer Schattenspender. Der dritte Aspekt sind die Angestellten. Die meisten sind Stumm. Ein tolles Angagement und ein Erlebnis für die Gäste. Keine Angst man bekommt was man bestellt und auch Sonderwünsche sind möglich.

Auf einer kleinen Tagestour durch Kathmandu zu zweit wurden die verschiedensten Garküchen gesichtet. Kennt man das asiatische Gewüsel in den Städten und Märkten nicht scheint alles zuerst ziemlich verwirrend und hektisch. Hat man sich daran gewöhnt kann man es genießen die Feinheiten und Eigenarten zu bemerken/zu beachten.

Ein letzter erlebnisreicher Tourtag wurde am Nachmttag noch mit einem Besuch des Garden Of Dreams und einem Kuchen mit etwas Eis abgeschlossen bevor es in das Hotel zurück ging. Von diesem Garten ist von außerhalb durch die hohen Steinmauern nichts zu sehen und wenn man nicht weiß das sich dahinter ein schöner ruhiger Garten verbirgt würde man einfach daran voerbei gehen. So geschehen zwei Jahre zuvor. 😏

Verweise:

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