Kanada – Alberta – Rockies und Kanutour – August 2025

Beim Durchschauen von Reiseangeboten entdeckte ich eine Reise in Kanada, die mir von der Beschreibung gefiel. Zum einen war ich bis zu dieser Reise noch nicht auf dem Kontinent Nord-Amerika und dann ist die Reise eine Kombination aus Wandern und einer mehrtägigen Kanutour.

In der ersten Woche geht es in drei Nationalparks innerhalb der Rocky Mountains. Banff, Soho und Jasper. Neben dem Wandern kann einmal eine Mountainbike Tour, einmal ein Pferdeausritt und einmal eine Wildwasser Raftingtour optional gewählt werden.

Die zweite Woche geht es auf Kanutour auf den Athabasca River. Vom Fluss soll es möglich sein viele Wildtiere zu sehen. Bei den Bären hoffe ich mal auf freundliche Zeitgenossen, die kein Interesse an mir haben werden. 😂 Eine mehrtägige Kanutour ist für mich neu und es wird sich zeigen, was meine Arme nach den Tagen davon halten werden.

Für Kanada wird eine eTA, eine elektronische Einreisegenehmigung gefordert. Das konnte ich über die Webseite der kanadischen Regierung einfach erledigen und die gewünschte Summe von 7 kanadischen Dollar wurden überwiesen. Anschließend gab es eine E-Mail mit dem Status approved und ein paar Daten der Registrierung. Mehr nicht.


Anfang August

Nach vielen erlebnisreichen Jahren mit Svarta hatte ich Anfang August 2025 meinen geliebten MINI abgegeben. Gut 105.500 Kilometer kamen in acht Jahren zusammen. Neben drei MINI Mountain Days waren dies u. a. Urlaube in Norwegen, Dänemark, Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Schweiz, Italien und Andorra.

Somit war klar, das der Weg zum Frankfurter Flughafen und später zurück mit der Bahn erfolgen wird.

Ende Juli erhielt ich die E-Mail mit allen Unterlagen zur Reise. Mit den Angaben zu den Flügen buchte ich sofort Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit. 😊 Bei meiner Größe ein muss für lange Flüge, das ich nutze wenn es geht.

Bei den Hinweisen des lokalen Anbieters fand sich folgendes:


Tiere
Bei unseren Touren sehen wir verschiedene große und kleine Tiere. Bären sind weder tollpatschig noch drollig, aber auch kein Grund zu dauernder Sorge. In den Nationalparks tolerieren sie friedlich die vielen Besucher, außerhalb der Parks respektiert man sich. …..

Soll das beruhigen? 😂


17. August – Anreise

Am Vortag erledigt ich den Check-In. Dabei wurde darauf hingewiesen über die App ArriveCan oder der offiziellen Website vorab die Einreiseerklärung zu erledigen. Hatte ich dann im Anschluss gemacht, in der Hoffnung es in Calgary einfacher zu haben.

Am Sonntagmorgen bin ich früh aus dem Bett. Die Regionalbahn wollte ich sicherheitshalber eine früher nehmen, falls die, die eigentlich genügen würde ausfällt. Doof nur, wenn die frühere zwei Stunden früher fährt. 🙃 So war ich dann schon um kurz nach 9:00 Uhr am Flughafen. 

Der Check-In-Schalter war fast gegenüber der Rolltreppe, die ich vom Bahnhof hoch kam. Ein Koffer hätte über die Gepäckabgabe abgegeben werden können. Meine Tasche sollte ich jedoch am Schalter abgeben. Kein Problem. Premium Economy hatte einen eigenen Zugang und der war frei (obwohl ich das nicht für den Hinflug gebucht hatte), womit ich direkt zu einem Schalter laufen konnte und mein Gepäck los wurde.

Somit war sehr viel Zeit am Flughafen bis zum Abflug zu überbrücken. Das ist mir mit Kaffee, Essen und Lesen gut gelungen. Am Gate gab es noch eine vergünstigte Upgrademöglichkeit. Es war überbucht und so versuchten sie Platz zu bekommen. Ich hatte so auf Premium Economy gewechselt. Neben zwei Mahlzeiten und freien Getränken gab es mehr Komfort. Sogar ein Set zum frisch machen inkl. Zahnbürste gab es.

Abflug 13:30 Uhr und Ankunft 15:30 Uhr. Rekordtempo mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit – schön wär’s. 😂 Durch die Zeitverschiebung war es dann doch ein 9,5 Stunden Flug. 15:45 Uhr lokaler Zeit landete der Flieger in Calgary. Die Art der Erfassung der Einreisedaten an Terminals war in dieser Art für mich neu. Da ich das Meiste bereits vorab über die App ArriveCan erledigt hatte ging es schnell. Jedoch musste ich dann doch noch zu einer persönlichen Kontrolle. Die Fragen ob ich Ware mit nach Kanada bringe und ob ich etwas verkaufen möchte hatte ich mit Ja beantwortet. Klar habe ich eine Kamera dabei und nein diese sollte nicht verkauft werden. Somit war es logisch, dass eine der beiden Frage nicht korrekt beantwortet werden konnte.

Die restliche Kontrolle verlief ohne Probleme. Die Bay, wo der Shuttle Bus halten sollte fand sich schnell. Im Gespräch mit bereits Wartenden kam heraus, dass der Bus bereits angefragt wurde.

Vor dem ersten Treffen der Gruppe lief ich einmal um den Block. Das Hotel liegt in einer Art Industriegebiet neben dem Flughafen. Spannendes gab es daher nicht zu sehen. Dafür wurde ich leider auf dem kurzen Spaziergang von Stechmücken heimgesucht. ☹️

Zurück im Hotel und frisch geduscht, trafen wir uns. Erst in der Lobby zum kennenlernen und danach zum Abendessen zu gehen. Dort lernten wir zum ersten Mal die Tagestafel kennen. Anne (Guide) schrieb auf einer Tafel den Ablauf des nächsten Tages und das Wetter auf. So war klar, was auf einem zukommen wird – sehr schön. 


18. August – Banff

Die Nacht war unruhig. Im Flugzeug hatte ich zum Teil geschlafen, aber nur zum Teil und dazu die Zeitverschiebung, was zu keinem durchgehenden Schlaf führte. Jetlag eben. Dennoch war alles nach dem Aufstehen umgepackt worden um relaxt zum Frühstück zu gehen. Sogar duschen hatte zeitlich noch gepasst.

Beim Frühstück lernen wir den jüngsten Teilnehmer der Gruppe kennen. Sein Flieger hatte Verspätung, womit er erst in der Nacht ankam. Mit einem Voucher gab es ein Frühstück im angrenzenden Restaurant. Unter den drei Möglichkeiten wählte ich die Crêpes mit Beeren, welche gut waren.

Im Anschluss an das Frühstück nahm ich meine Taschen. Abends zuvor hatte ich bereits das Zelt sowie alles zum Campen in einen eigenen Beutel gepackt. Das hieß nun mehr tragen, sollte später jedoch einiges vereinfachen. Alle Taschen kamen in den Anhänger des Busses und los ging es nach einer kurzen Ansprache von Anne.

Der erste Stopp war auf einem Aussichtshügel in Calgary mit Sicht auf die Hochhäuser und dem Stadion von Calgary. Etwas mehr wie eine Stunde später erreichten wir Canmore in den Rocky Mountains. Geld am Automaten abheben, Shopping und ein Kaffee beim Tim Hortens

Bevor wir weiterfuhren gab es eine Info zu Tim Horten. Ein ehemaliger Eishockeyspieler, der seine Backkünste zu einem Geschäft ausweitete. Dazu wurde eine Box mit Timbits herumgereicht. Kleine Gebäckkügelchen aus dem inneren von Donouts – klein und süß. 😊

Nicht mal eine halbe Stunde später erreichten wir den Campingplatz am Tunnel Mountain. Es erfolgte der Aufbau der Zelte und dann das Mittagessen. Sandwiches. Diese stellte sich jeder zusammen mit dem was geboten wurde. Ich nahm zwischen die Toastbrotscheiben Käse, Schinken, Tomatenscheiben, Salat und Maionaise. Wobei die Kanadier das Toastbrot als Brot bezeichnen. Aus deutscher Sicht eher verwirrend.

Damit wir uns an diesem Tag auch ein wenig bewegen, fuhren wir zum Lake Minnewanka. Ein Stausee, an dessen Rand ein Wanderweg existiert. Am und um den Parkplatz vor dem See war einiges los. Je weiter wir uns von ihm entfernten, desto ruhiger wurde es. Speziell ab dem Bärenwarnschild. Hier gab es eine Info zu Verhaltensregeln bei einer möglichen Bärenbegegnung von Anne. Für den äußersten Notfall hatte sie vorne und einer von uns am Ende ein Bärenabwehrspray. Ab diesem Punkt mit dem Infoschild war es auch nur erlaubt in Gruppen von mind. 4 Personen und nur mit Bärenabwehrspray unterwegs zu sein.

Begegnet sind uns unterwegs Erdhörnchen, Rehe, ein Eichhörnchen und einige Vögel. Keine Bären!

Auf dem Rückweg wagten ein paar aus der Gruppe ein Bad im kühlen See.

Zurück am Campingplatz begangen die Vorbereitungen zum Abendessen. Kartoffeln mit Sauercreme, Salat und gegrilltes Fleisch. Gekocht und gegrillte wurde über einem Holzfeuer.

Tour: ~7,2 Kilometer 


19. August – Banff

Es war gefühlt gar nicht so kalt am Morgen, auch wenn das vermutlich Thermometer nur einen einstelligen Wert anzeigte.  Es wurde ein großes Buffet aufgebaut. Ich nahm mir Porridge, das ich mit Blaubeeren und Erdbeeren pimpte. Zum Frühstück saßen wir wieder im Kreis um ein Holzfeuer. Wer fertig war stellte sich sein Lunchpaket zusammen. Dazu gab es alles für Sandwiches und dazu Obst.

Nachdem alle fertig waren, fuhren wir nach Banff. Ein kleines Städtchen, das bei Urlaubern sehr beliebt ist. Unser Ziel war der Busbahnhof um zwei Nachkömmlinge abzuholen. Durch den Streik von Canada Air hatten sie kurzfristig einem anderen Flug nehmen müssen. Nun waren wir in der Gruppe komplett und fuhren zu unserer ersten richtigen Wanderung.

Gestartet waren wir an der Gondelstation nahe Banff. Lange liefen wir stetig bergauf durch einen Nadelwald. Nach vielen Kilometern wurde es lichter und wir verließen langsam den Wald. Eine grasbewachsene Hügellandschaft lag vor uns. Nicht mehr weit war es bis zum Pass. Tolle Aussicht und ein schöner Platz auf einer Wiese war perfekt für unsere Mittagspause. 

Wie wohl üblich ging es den selben Weg zurück. Üblich, da es kaum Rundwege gibt in den kanadischen Rock Mountains. Was es jedoch gibt sind begrenzte Wildcampingplätze im Nationalpark. Diese müssen allerdings sehr weit im Voraus gebucht werden.

Im Abschluss an die Wanderungen fuhren wir nach Banff. Da es ein beliebter Ort ist, war einiges los. Während Anne Nahrungsmittel einkaufte, hatten wir Zeit für einen Gang der Hauptstraße entlang. Lange Merinounterhosen fand ich, um die kühlen Abende und Morgende gemütlicher zu haben. 

Ami (aus der Gruppe) und ich gönnten uns noch ein Beaver Tail mit Schokocreme und Pistazie. Vergleichbar ist dies mit Lángos.

Am Campingplatz war Zeit zum Chillen. Das Abendessen war Spaghetti mit Bolognese und Salat. Wie bisher immer am Campingplatz um das Lagerfeuer herum, saßen wir und aßen und unterhielten uns.

Wanderung: ~19,5 Kilometer, ~760 Höhenmeter 


20. August – Takakkaw Falls 

Der erste Campingplatzwechsel sollte an diesen Tag stattfinden. Zuerst aber Frühstück, das es mit gebratenen Speck, Rührei und Obstsalat gab. 

Wir fuhren bis zu einem Parkplatz bei Lake Louise. Auf dem Weg überschritten wir den Kicking Horse Pass. Damit gelangten wir in den Yoho-Nationalpark und zugleich von Alberta nach British Columbia. An einem Parkplatz stoppten wir kurz. Es gab dort die Aussicht auf die Spiral Tunnels. Eisenbahntunnel die Höhenunterschiede und Richtungen ausgleichen. 

Ein Gruppenmitglied wurde zu einem Veranstalter für eine Wildwasser Rafting Tour gebracht. Wir fuhren weiter bis zu den Takakkaw Falls, die mit 254 Meter die dritthöchsten Wasserfälle Kanadas ist.. Dort gab es zwei Viewpoints auf den tollen Wasserfall. Das war natürlich nicht alles für uns. Dies waren lediglich zwei frühe Stopps auf unserer Wanderung.

Ein wenig bergab und dann lange auf der anderen Talseite den Icefield Trail bergauf. Wieder hauptsächlich durch Nadelwald, gelegentlich gab es sogar Laubbäume. 

Die Baumgrenze war bald erreicht. Über ein Geröll- und Felsfeld liefen wir am Hang unterhalb eines Gletschers. Der Wind dort war durch den Gletscher ziemlich frisch. Nach gut 5,5 Kilometer erreichten wir einen kleinen See. Drei mutig sind in dem von frischem Gletscherwasser gespeisten See baden gewesen. 

Nach der dortigen Essenspause mit Sicht auf mehrere Gletscher ging es auf dem selben Weg zurück.

Wir fuhren zur Natural Bridge. Sightseen und kurze Tour. Währenddessen wurde unser Wildwasser Tourer von Anne abgeholt.

Danach holten wir unseren Anhänger, den wir am Vormittag abgestellt hatten, da mit diesem der Weg zu dem Takakkaw Falls nicht zu fahren ist. Nur ein paar Meter und wir waren schon am Campingplatz.
Während wir unsere Zelte aufbauten, bereiteten Anne und Uschi das Abendessen vor.

Wanderung: ~11 Kilometer, ~700 Höhenmeter 


21. August – Sentinel Trail und Seen

Wenn ich noch nicht wach gewesen wäre, hätte das Wuseln für die Frühstückszubereitung mich geweckt. Nachts war es schon kälter und das wurde es mit dem ersten Sonnenschein noch etwas mehr. Die Laune beim Frühstück hatte es uns aber allen nicht verdorben.

Es war zügiges Spülen und Abräumen angesagt um am frühen Morgen am Parkplatz zum Moraine Lake zu sein. Der Anbieter hatte für 2025 eine Berechtigung bekommen für den Zugang zum Parkplatz. Das machte es uns viel einfacher für den Start zur Wanderung, den wer nicht über einen Veranstalter dort hin möchte muss einen deutlich entfernteren Parkplatz aufsuchen.

Durch den Trubel am See ging es schnell zum Einstieg auf den Sentinel Trail. Der Wald in Seenähe ist dicht und eher von Nadelbäumen geprägt. Mit zunehmender Höhe wurde es lichter und die Nadelbäume wichen Laubbäumen. Ein schöner Wanderpfad brachte uns bis über Baumgrenze. Bald war ein Bergsee erreicht.

Am See konnten wir entscheiden ob wir dort bleiben möchten oder mit zum Sentinel Pass möchten. Wir wollten natürlich alle mit zum Pass. Über Serpentinen durch ein Geröllfeld erreichten wir den Pass bei bestem Wetter. Auf dem Weg vom See bis zum Pass sahen wir viele Erdhörnchen und sogar ein Murmeltier.

Das es auf dem selben Weg wieder zum Moraine Lake ging war für uns schon selbstverständlich.

Am See gab es für uns ein paar Optionen. Einige gingen zum Schwimmen im Moraine Lake, ein paar zum Café. Da war ich dabei. Auf dem Aussichtshügel Rockpile waren wir am Ende alle. Dort war einiges an Trubel aber für die Sicht über den in intensiven Blau leuchtenden See war es uns wert.

Eine nicht allzu lange Fahrt auf der wir einen Grizzly mit zwei Jungtieren und später noch einen Schwarzbären sahen war toll. Schon auf der Fahrt am Morgen sahen wir einen Grizzly mit zwei Jungbären dort. 😀

Am Lake Louise liefen wir nur ein paar Meter. Ganz netter See, uns aber schon etwas zu viel Trubel.

Die Fahrt zum Einkaufszentrum war wieder sehr kurz. Während unser Guide tankte und Lebensmittel einkaufte konnte wir die Shops erkunden. Ein schönes T-Shirt fand ich für mich. Dann gab es in einem Café einen Maple Canadiano (ESPRESSO, MAPLE SYRUP, WHITE CHOCOLATE, HOT MILK). Ganz ok, mir auf Dauer etwas zu süß.

Am Campingplatz hatte ich Glück, da fast alle Duschen frei waren. Am Abend zuvor war das ganz anders. 

Zum Abendessen gab es Reis mit einem Kichererbsen Curry und viel Gemüse.

Wanderung: ~12,5 Kilometer, ~740 Höhenmeter 


22. August – Jasper Nationalpark

Zum Frühstück gab es Pancakes mit Obst, Joghurt und selbstverständlich Ahornsirup. Nach zwei Nächten stand ein erneuter Campingplatzwechsel an. Ergo: Alles packen.

Die Fahrt nach Jasper erfolgte über den Icefield Parkway – eine der schönsten Straßen, behaupten viele. Es gab mehrere Stopps. Der Erste war am Bow Lake. Ein See mit einer schönen Spiegelung. In der Lodge am See gab es einen Kaffee und warme Zimtschnecken. 😀 Der Ursprung der Lodge lässt sich auf ein Ehepaar im 18ten Jahrhundert zurückverfolgen. Die Ehefrau war die erste kanadische Eiskunstläufern. Ihre Übungseisfläche war der zugefrorene Bow Lake.

Nur wenige Minuten später erreichten wir den Peyto Lake. Mit ein wenig Phantasie kann aus der Form des Sees ein Wolf erkannt werden. Hier lebte zur selben Zeit im 18ten Jahrhundert eine kanadische Koryphäe, der zum ersten Parkranger Kanadas wurde und damit Parkranger des weltweit zweiten Nationalparks (Banff).

Stopp Nummer drei war am Mistaya Canyon. Ein Fluss, der über Stromschnellen in einen schmalen Canyon fließt. Bei dem sonnigen Wetter ein schöner Platz zum genießen.

Am Howse Pass machten wieder danach halt. Es bot sich eine schöne Aussicht. Das besondere ist jedoch eher die Geschichte dazu. Der erste, der einen Weg von der Ost- zur Westküste suchen sollte, kam hier mit den Indigenen am Pass in Kontakt und respektierte ihre Weigerung über den Pass zu ziehen. So suche er drei Jahre lang einen anderen Weg. (Zumindest nach der Erzählung von Anne. Wikipedia ist da etwas anderer Meinung) David Thompson ist daher ein Kanadier, den jeder im Land kennt.

Dann gab es an einer fast 180 Grad Kurve einen Halt für die Aussicht auf das Tal aus dem wir kamen. Zusätzliche hatten wir Glück und konnten zwei Bighorn Sheeps sehen. 

Ganz ohne Wanderung geht es nicht und daher gab es später eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt auf den Saskatchewan Gletscher. Einer der Gletscher der zum Columbia Icefield gehört. Nach der Wanderung fuhren wir nur ein paar Minuten, um am Athabasca Gletscher zu stehen.

Dann aber war danach unser letzter Halt des Tages am Campingplatz vor Jasper. Da im Jahr zuvor durch mehrere Blitzeinschläge ein großer Waldbrand entstand, waren die letzten Kilometer eine Fahrt durch eine abgebrannte Waldlandschaft. Auch der Campingplatz war ursprünglich im Wald. War schon interessant mit dem Campen in solch einer Landschaft.

Abendessen: Chuckwagon Beans, wobei die Bohnen selbstverständlich in Mappe Sirup eingelegt waren.

Wanderung: ~4,4 Kilometer, ~250 Höhenmeter 


23. August – Maligne Lake, Bald Hills

An diesem Tag war es für Caro und mich ein schnelles Frühstück. Dann fuhr Anne uns nach Jasper um mich dort herauszulassen. Mit Caro fuhr Anne weiter zu einem Hof, damit Caro dort einen Pferdeausritt vornehmen konnte. Ich erkundete das noch verschlafene Zentrum von Jasper. In einem Café entdeckte ich Rhasperry White Chocolate Scones. Einer war dann mir. 😀

In Jasper gibt es ein paar Graffiti, die ich während meines Rundganges dort entdeckte.

Von Jasper wollte ich am Fluss entlang zum Campingplatz laufen. Das erste Stück ging durch einen abgebrannten Wald. Leicht gespenstisch mit den verkohlten Baumstämmen und dem frischen Grün am Boden. Den letzten Kilometer lief ich an der Straße bis zum Campingplatz, da ich spät dran war.

In der Gruppe fuhren wir zum Maligne Lake. Dort war es reichlich voll – Wochenende und gutes Wetter halt. Wir begaben uns auf die Wanderung zu den Bald Hills. Anfangs ein breiter Wirtschaftsweg und dann eine gekürzte Wegführung über einen Pfad, der steil und über Wurzeln verlief. Ab ungefähr der Baumgrenze wurde es wieder flacher. 

Oben auf der Spitze hatten wir ein paar neugierige Erdmännchen, die es auf unser Essen abgesehen hatten. Süß aber auch leicht nervig. Von dort oben gab es eine tolle Sicht auf den gesamten Maligne Lake und die umgebenden Berge der Rockies.

Zurück mal wieder auf dem selben Weg. Unten am See waren wir fast alle kurz im See baden. Das war sehr erfrischend. Es war sehr warm geworden im Tagesverlauf, der See jedoch immer noch sehr kalt. Es hat mich einiges an Überwindung gekostet in den See zu gehen. Einmal drin, ging es.

Zur Belohnung fuhren wir nach Jasper zu Scoops & Loops für ein Eis. Selbstverständlich ein Maple Walnut Eis und ein Freaky Monkey (mit Schokostückchen). 😋

Zum Abendessen gab es Cheeseburger. Die Buns vom Holzgrill und die Paddies mit Bacon aus der Gusseisenpfanne.

Tour am Morgen: ~7 Kilometer 
Wanderung: ~15 Kilometer, ~700 Höhenmeter 


24. August – Columbia Icefield

Heute konnte ausgeschlafen werden. Das Frühstück war eine Stunde später vorgesehen worden.

Wir fuhren zurück Richtung Lake Louise, bis zu einem Wanderparkplatz in der Nähe des Athabasca Gletschers. Wobei wir unterwegs an einem Wasserfall des Athabasca Rovers für ein paar Fotos stoppten.

Eine Wanderung halb im Wald, halb darüber brachte uns zu einer Wiese unterhalb des Wilcox Passes, mit Sicht auf drei Gletscher des Columbia Icefields. Ein toller Platz für die Mittagspause. 

Same way back und kurze Fahrt bis zum Columbia Icefield Center. Dort verabschiedeten wir uns von Caro und Jasper, den due beiden hatten nur die Wanderwoche ohne Kanutour gebucht. 

Während die beiden den Bus nach Calgary nahmen, fuhren wir wieder nach Norden, nach Jasper. Einen ganz kurzen Stopp zum Fotografieren gab es an den Tangle Creek Falls – ein in Kaskaden verlaufender Wasserfall. 

Dann hielten wir am Lake Annette bei Jasper. Baden. 😀 Nächstes Highlight war in Jasper erneut das Scoops & Loops für ein Eis aufsuchen. Ein Kids Double – zwei große Kugeln Eis. Da wir schon in Jasper waren hatten wir gut eine Stunde zum schlendern und shoppen. Am Jasper National Park Center fand ich ein paar Seifen und ein T-Shirt. Das Geld geht direkt an Friends Of Jasper und dient dem Wiederaufbau nach dem riesigen Waldbrand des Vorjahres. (Der Waldbrand im Jasper-Nationalpark in Kanada im Jahr 2024 erfasste eine Fläche von rund 36.000 Hektar und zerstörte dabei etwa 30 bis 50 Prozent der Stadt Jasper.)

Zum Abendessen am Campingplatz gab es Gnocchis mit Pilzen, Zucchini und Thunfisch aus der Pfanne.

Dann gab es auf dem Campingplatz fast neben unserem Platz noch einen Wildtierbesuch – eine Wapitihirschkuh graste gemütlich und zog erst sehr viel später weiter.

Wanderung: ~5 Kilometer, ~260 Höhenmeter 


25. August – Gregg Lake

Das Frühstück war wieder etwas später angesetzt. Da viel Zeit war, unternahm ich einen Spaziergang auf dem Campingplatz bis zu dessen Mitte. Dort ist ein Food Truck (war noch zu) und ein Bäckerwagen, bei dem bekam ich einen Kaffee, eine Zimt-Rum-Schnecke und ein Raspberry White Chocolate Scone.

Zurück am Platz war dann Frühstück angesagt. Die Zimt-Rum-Schnecke gab es und dazu noch Bagel (wurde am Lagerfeuer getoastet) mit Marmelade.

Es war Abreisetag – wieder mal alles packen. 

Wir fuhren bis Hinton um zwei weitere Personen für die Kanutour aufzunehmen. In Hinton hatten wir uns für die Kanutage zusätzlich ausstatten können. Einen Hut mit Schnur und ein Band für die Brille hatte ich für mich gefunden.

Es folgte eine Fahrt zum Campingplatz am Gregg Lake. Wir konnten direkt einchecken und bauten gleich unsere Zelte auf, bevor es Wraps zu Mittag gab.

Gesättigt begaben wir uns zum See für die Einführung zum Kanu paddeln. Gut 90 Minuten waren wir auf dem See mit jeweils zwei Personen pro Kanu unterwegs. Danach waren wir alle kurz im See baden.

Am späteren Nachmittag gab es eine Info, was für die Kanutour mitgenommen werden soll und was kann. Wasserdichte Säcke wurden für die persönlichen Sachen bereitgestellt und je nach Vorliebe gefüllt.

Zum Abendessen gab es kleine Kartoffeln, Salat und Steaks.

Am Lagerfeuer gab es dann S‘Mores – Marshmellows auf Schokolade zwischen Keksen. Lecker und ein schöne Sauerei. 😀


26.  August – Athabasca River

Ganz gemütlich startete der Tag. Zum Frühstück gab es ein typisch kanadisches Frühstück. Waffeln mit Ahornsirup-Würstchen. Ich habe mir die Waffeln mit Marmelade oder Ahornsirup bestrichen und die Würstchen links liegen gelassen.

Was nicht für die Kanutour benötigt wurde, kam in den Trailer und/oder Bus. So fuhren wir zum Ausgangspunkt der Kanutour nahe Hinton. Dort wurden wir schon von zwei Frauen erwartet, die bereits fast alle Kanus von einem Hänger geladen hatten. Es gab eine Info an alle, was hinter jedes Kanu gelegt werden sollte (Stühle, Isomatte, Zelte, persönlicher Sack. Nach einer Einweisung, wie die Boote zu beladen sind wurde noch allgemeines wie Essensboxen und Wasserkanister auf die Kanus aufgeteilt. Jedes Zweierteam durfte dann sein Boot packen.

Bevor es wirklich losging gab es eine Info zum Paddeln auf einem Fluss. Dann aber… 😀

Wir übten ein paar Manoeuvre, wie Raften (alle Boote im Fluss zusammen) oder das Anlanden. Bei den  erste Wellen war ich noch ein wenig unsicher, das verging später.

Zum Mittagessen rafteten wir und aßen Käsebrötchen mit Wurst, sowie Banane und süße Teilchen zum Nachtisch. Dabei gab es Limo.

Am Nachmittag lernten wir ein weiteres Manoeuvre um schnellere S-Kurven zu bewältigen. Danach ging es nur noch gut eine halbe Stunde weiter und wir landeten an einer Insel, um dort unser erstes Camp aufzuschlagen. Schön gelegen auf einem Sandstrand beim warmen, sonnigen Wetter. 

Es wurden die Zelte aufgebaut, Holz gesammelt und Kaffee gekocht. Einige gingen sogar im Fluss baden zur Abkühlung.

Abendessen: Beef Stroganoff mit griechischen Reisnudeln und Salat

Tour: ~38 Kilometer 


27. August – Athabasca River

Die Zelte waren leicht feucht am Morgen. Es gab ein gemütliches Frühstück am Lagerfeuer. Rühreier und Bacon, über dem Feuer getoastetes Brot, Butter, Marmelade, Käse, …. 

Als alle Gefrühstückt hatten, wurden die Zelte abgebaut und alles wurde wieder in die Boote gepackt.

Mit blauem Himmel und kein Wölkchen ging es auf den Fluss. 

An diesem Tag gab es ein paar Stellen mit größeren Wellen, einige Geröllbänke zum Umfahren und vermeiden von Eddis (Kehrwasser).

Zur Mittagszeit wurde gelandet und ein Lagerfeuer angefacht. Hot Dogs am River. 😀 

Neben verschiedenen Vögeln gab es sogar einmal einen Fischotter im Fluss zu entdecken.

Am späteren Nachmittag erreichten wir unseren Übernachtungsplatz gegenüber einer Felswand. Flugs wurden die Zelte aufgebaut, während unser Guide Anne bereits den Kaffee zubereitet. 😊 

Bald waren alle für ein erfrischendes Bad im Fluss.

Abendessen: Eintopf.

Tour:  ~48 Kilometer 


28. August – Athabasca River

Wir waren alle schon vor der angesagten Zeit bereit und frühstückten schon vorher. Es gab Pancakes mit Banane, die ich für mich mit Marmelade versüßte. Am Ende des Frühstücks gab eine Überraschung – ein Elch schaute vorbei.

Mit den gepackten Kanus begaben wir uns wieder auf den Fluss. So sehr unterschiedlich zum Vortag war das, was wir aus den Kanus sahen nicht. Wald. Mal flach, mal am Hang. Der Fluss bot gelegentlich Abwechslung in Form von Strömung, Wellen und angeschwemmten Baumstämmen und Holz.

Zur Mittagszeit gab es Nudeln mit gebratenem Fleisch aus der Dose mit Majonaise. Wer wollte, bekam noch einen Kaffee.

Den Übernachtungsplatz erreichten wir am späteren Nachmittag. Vom Fluss war es nicht direkt zu erkennen. Versteckt waren die Zeltflächen im Wald. Mit meinem kleinen Zelt hatte ich einen Platz vor dem Wäldchen mit direktem Blick auf den Fluss.

Unterwegs sahen wir Fischadler, Weißkopfseeadler, einen Schwarzbär, eine kleine Kröte die sich in unsererem Boot wiederfand und ich sah noch ein Eichhörnchen.

Das Abendessen bestand aus Reis mit einem gemischten Eintopf. Davor gab es ein kurzes Bad im Fluss.

Bevor wir uns in die Zelte verzogen gab es eine letzte Tierbeobachtung. Ein Biber, der im Fluss schwamm.

Tour: ~48 Kilometer 


29. August – Athabasca River

Last day on the river. Das Frühstück (Omlett) gab es zum Sonnenaufgang über dem Athabasca River. Ein letztes Mal packten wir unsere Campingausrüstung und alles andere um es in die Boot zu verstauen.

Der Flusslauf ab diesem Camp ist relativ gemütlich. Ein paar vereinzelte Kiesbänke und nur selten ein paar Wellen. Wir trieben sogar am Vormittag lang im Raft. Eine einfach Mittagspause mit einen Salat (Eisbergsalat, Ananas und Thunfisch) gab es mit Toastbrot und/oder mit einer Art Fleischwurst. Ein paar nutzen die Pause für ein letztes Bad im Fluss.

Grob 90 Minuten später erreichten wir unseren Zielpunkt. Eine Anlegestelle hinter einer Brücke, die unsere Konzentration forderte. Die Strömung war zu beachten und die Anlegestelle klein. Nun wurden die Boote und die dazugehörige Ausrüstung auf eine Seite getragen und der Rest auf eine andere. Nachdem der Bus mit Trailer und der Pickup mit Bootsanhänger kamen, wurden diese entsprechend beladen.

Zum Abschluss der Kanutour gab es einen gekühlten Wein und Obst. Obendrein bekam jeder noch eine Urkunde.

Es folgte eine längere Fahrt nach Edmonton. Unterwegs entsorgten wir unseren Müll in einem entsprechenden Container und ein Halt bei einem Tim Hortens für Kaffee gab es auch.

Im Hotel hatte ich rund 90 Minuten um mein Gepäck grob für die Rückreise zu sortieren. Die schmutzige Wäsche kam ausgebreitet auf den Boden um zu trocknen. Die nassen bzw. feuchten Schuhe auf die Klimaanlage unter dem Fenster. Alles saubere wurde in Beutel in die Tasche gesteckt. Dann gab es nach mehreren Tagen die erste richtige Dusche. 😀

Um 19:00 Uhr trafen wir uns im Chop, was in Sichtweite des Hotels liegt. Lecker Essen; Steak Bites zur Vorspeise, Fisch mit gerösteten Pistazien und zum Desert ein New York Cheesecake mit Blaubeerkompott.

Dieses Abendessen war der Abschluss. Von Anne verabschiedeten wir uns, die etwas früher ging. Sie durfte am nächsten frühen Morgen zur nächsten Tour nach Vancouver fahren.

Tour: ~31,5 Kilometer 


30. August – Bye, Bye Canada

Nach sieben Uhr trudelten wir nach und nach zum Frühstück ein. Für Ami war dies der Abschied. Sie nahm früh das Taxi nach Down Town zum Busbahnhof.

Zu dritt fuhren Wolfram, Frank und ich um 10:00 Uhr zum Flughafen, während Hans ein Taxi zur selben Zeit nach Down Town nahm. Die letzten Beiden, Susi und Eddi fuhren erst später zum Flugplatz.

Am Flughafen war der Abschied von Frank, dessen Flug kurz vor dem von Wolfram und mir ging. Wolfram und ich trennten uns in Toronto.


Resümee

The 100! – Exploring Canada. Ach nein, eher The selected twelves! Wir kamen auch wesentlich bequemer per Flugzeug und nicht mit einer Raumkapsel an. Genauso wie die Kanadier wesentlich freundlicher sind wie die Grounder. 

Die Wanderungen waren teils ähnlich denen in den Alpen jedoch mit dem Unterschied, das die Täler wesentlich breiter sind. Trotz Berge hat man nicht das Gefühl der Enge wie in den Alpen. 

Banff und Lake Louise sind beliebte Ort in den kanadischen Rockies und dementsprechend ist dort einiges los. Jasper war dagegen schon recht entspannt. Die Campingplätze bei den genannten Orten sind groß und sehr weiträumig. Schön war, das es immer Holz für ein Feuer gab. Damit wurde dann auch gekocht. So war es immer Abends und Morgens am Brennen. Wenn es dunkel wurde sah man rings um die Lagerfeuer. 😀 Apropo kochen – was fast immer beim Kochen verwendet wurde ist Maple Syrup (Ahornsirup), ohne geht in Kanada eben nicht wirklich.

Die Kanutagen waren mehr oder weniger spannend. Anfangs musste ich mich an das im Vergleich zu einem See unruhige Wasser gewöhnen. Später machte es Spaß, wenn es größere Wellen gab oder die Strömung zunahm. Von der Landschaft gab es an diesen Tagen im Grunde nur Wald zu sehen. Hier und da auch Tiere. Während dieser Tage wurde wild gecampt. Holz für das Feuer gab es immer genug um die Camps.

Was fast immer in Griffweite sein sollte ist ein Repellent. Die kleinen Biester waren überall – in den Rockes wie am Fluss.

Zu jedem Standortwechsel gab es eine Ansage: Es wird nicht zurückgefahren, es wird nichts vergessen, es wird nichts per Post geschickt und jeder ist für sein Brötchen selbst verantwortlich.

In Kanada erwartet man schon Wildtiere. Grizzlys und Schwarzbären sahen wir nur aus dem Bus, da aber relativ nahe. Auf Touren gab es noch Rehe, einen Elch, Weißkopfseeadler und mehr zu sehen. Was immer dabei war, ist Bärenabwehrspray. Vorne hatte Anne immer eines und die letzte Person der Gruppe, die immer wieder wechselte, hatte eines. So hatte auch ich es ein paar mal. Manchmal gab es die Vorgabe, das man auf einer Tour mindestens zu Zweit, manchmal zu Viert sein muss. Eine Nichtbeachtung ist recht teuer.

Zum Schluss noch etwas zu Anne (Guide). Sie hat uns freundlich und bestimmt geleitet. Wir lernten viel über Flora, Fauna und Geschichte. Dies wurde öfter in Geschichten gepackt, so das auch eher langweilige Themen toll rüber kamen. 😀


Bären

In und um die Rockies gibt es Bären. Diese sind eher ruhig und mögen keine Unruhe. Daher sieht man diese bei Wanderungen eher selten oder gar nicht. Dennoch gibt es je nach Region die Vorgabe das man mindestens zu Zweit oder zu Viert unterwegs sein soll. Ein Bärenabwehrspray sollte bei einer Wanderung immer dabei sein. Sicher ist sicher.

Eine Spruch in Kanada lautet:

If you see black, fight back,
Ich you see brown, lay down,
If you see white, good night.

Nur der Campingplatz bei Lake Louise war mit einem Elektrozaun umgeben. Die anderen beiden und selbstverständlich die Wildcampingplätze waren nicht abgegrenzt. Damit ist klar, das alle möglichen Tiere vorbeischauen können. Bei Jasper hat das z. B. Ein Wapitihirsch getan. Bären waren netterweise bei dieser Reise nicht von den Campingplätzen begeistert. Das mag auch an den Vorgaben liegen, das Lebensmittel und alles was riecht in Anhänger, Autos oder Metallboxen zu deponieren ist. Alles andere ist weg zu packen, wenn man nicht am Platz ist. Die Parkwächter sollen bei Nichtbeachtung der Regeln ziemlich durchgreifend agieren und sammeln dann alles ein und man darf das dann nach einer mündlichen Abmahnung an einem zentralen Ort abholen (Walk of shame).



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