Deutschland – Spessart – Mai 2024

Das durch den Christi Himmelfahrt Feiertag verlängerte Wochenende stand bevor. So weit weg wollte ich nicht fahren und schaute daher nach Touren in der weiteren Umgebung. Der Spessart und der Odenwald liegen südlich und sind schnell erreichbar. Für das kommende Wochenende wählte ich den Spessart. 

Der Campingplatz bei Wiesen hatte ich schon Anfang des Jahres entdeckt, bei der Suche nach Campingplätzen die ganzjährig geöffnet haben. Im Mai haben bereits viele weitere Campingplätze geöffnet, zu diesem wollte ich dennoch.


09. Mai

Vor dem Mittag, nach einem ausgiebigen Frühstück fuhr ich in den Spessart. Knapp eine Stunde später war ich schon am Camping Resort im Spessart, das direkt neben dem Wiesbüttsee liegt. Die Westseite des Wiesbüttsees ist gleichzeitig die Grenze zwischen Bayern und Hessen.

Allerdings liegt der Campingplatz an einer Kreisstraße, die Freude am MINI-Fahren bereitet und genauso beliebt bei Motorradfahrern ist. Der Platzwart meinte, das Abends und Nachts nur wenig Verkehr auf der Straße sei. Der Check-In war kurz, da er sich zur Mittagszeit um die Handwerker kümmern musste, die selbst an diesem Feiertag arbeiteten.

Mein Zelt stellte ich auf der zugewiesenen Rasenfläche auf, bevor es auf die erste Tour gehen sollte. Diese startet lt. Wanderführer in Bieber, ich entschied mich jedoch an dem fast südlichsten Punkt der Tour zu starten, Damit verkürzte sich die Fahrtstrecke bis zur Wanderung deutlich.

Vom Parkplatz den ich fand geht lt. Karte ein Weg zum Schwarzbach, an dem die Wanderstrecke bis Bieber entlang läuft. Ich hatte es zumindest versucht! Die Tour im Wanderführer ist wohl schon etwas älter, den am Schwarzbach geht kein wirklicher Weg entlang. Somit beschloss ich auf einen höher liegenden Weg auszuweichen. Damit kam ich zwar nicht an der Eisenschmelze vorbei, aber dafür sicher nach Bieber. 

In Bieber stehen viele Schilder, die alte Zugänge zu Bergwerkstunnel markieren. In früheren Zeiten wurden durch die niedrigen Tunnel von Kleinwüchsigen und Kindern Erze zu Tage gefördert. Das hatte die Gebrüder Grimm angeregt und wer kennt nicht Schneewittchen und die sieben Zwerge? 

Durch Bieber hindurch gelangte ich am anderen Ende des Ortes auf einen nach oben führenden Weg. In der Sonne ging es am Waldrand entlang und nach einiger Zeit in den Wald. Es erwartete mich die erste und einzige deutliche Steigung der Tour. Im Wald lief ich fast auf dem Bergrücken um Bieber und gelangte nach Röhrich, einem Ortsteil von Bieber. Halt. Zuvor kam ich im Wald an einer großen Kreuzung an, an der auf einer angrenzenden Lichtung Tische und Bänke standen. Ein guter Ort für eine Pause.

Röhrich streifte ich im Grunde nur, um auf der anderen Seite wieder bergauf in den Wald zu kommen. Der Weg nach oben war im Grunde einfach und dennoch an diesem Tag leicht mühsam. Die Sonne schien bis ich den Wald erreicht und strahlte eine deutliche wärme aus. Im Wald zuvor und immer wenn die Sonne von Wolken verdeckt wurde, wurde es merklich kühler. Ein Wetter also, bei dem entweder Zuviel angezogen wird oder eine Erkältung drohen kann.

Oben im Wald lief ich an der Mauritius-Kapelle vorbei. Durch den Wald kam ich zu einem Stausee.Von diesem führt ein Bach bis zur Lochmühle und ein Weg oberhalb brachte mich genau dorthin. Nun folgte noch ein kleines Stück und ich war wieder am Ausgangspunkt meiner Wanderung.

Was sich so einfach anhört, hätte mit der GPS-Route aus dem Wanderführer auch sein können. Nur sind nicht alle Wege wirklich begehbar gewesen und an einer Stelle fand ich eine wesentlich interessantere Strecke. Somit war die Route aus dem Wanderführer eher eine Orientierung.

Am Campingplatz gab ich dem Platzwart den Zettel mit meinen Daten und zahlte für den Platz. Danach unterhielten wir uns noch angeregt über die Bauarbeiten und als eine Dauercamperin vorbei kam über vieles weitere mehr.

Es gab noch einen Kaffee, bevor ich mich an das Abendessen machte, ein Auberginen-Kichererbsen-Curry machte.

Tour: ~15,5 Kilometer, ~370 Höhenmeter


10. Mai

Früh morgens wurde ich von dem Gezwitscher der Vögel wach. Wie der Platzwart es sagte, war es gegen Abend immer weniger Verkehr geworden und hörte mit Einbruch der Dunkelheit fast vollständig auf.

Es war kühl und vor allem feucht. Das Zelt war von außen mit einem feinen Wasserfilm versehen und die Füße wurden beim Gang durch die Wiese zur Toilette leicht nass. Zurück am Zelt machte ich es mir gemütlich und bereitete mein Frühstück mit Kaffee und Porridge zu. Während ich aß kam langsam die Sonne soweit über die Bäume, das ich im Zelt nicht mehr im Schatten saß.

Nach Partenstein sollte es gehen. Eigentlich ganz einfach: die Kreisstraße vom Campingplatz bis zur nächsten Landstraße und dann immer gerade aus. Nur stellte sich an der Kreuzung heraus, das die Landstraße gesperrt ist. Also der Umleitung nach. Das war ganz lustig, da morgens kaum Verkehr war und die Straßen MINI-Spaßfaktor haben. 😀 

In Partenstein einen Parkplatz zu finden war schwieriger wie erhofft. An einer großen Mauer war ein Parkplatz frei und den schnappte ich mir. Von dort lief ich in den Supermarkt, da dieser der einzige Bäcker im Ort zu sein schien. Etwas für die Tour und zum Kaffee am Nachmittag hatte ich bei der kleinen Auswahl für mich gefunden.

Zurück bei Svarta wechselte ich die Schuhe und schon ging es los auf die Wanderung. Durch den Ort lief ich nur kurz bis ich den Ortsrand erreichte. Ein Weg neben einem kleinen Bach folgte ich zum Wald. Im Wald hieß es bergauf nach oben auf den Lohrberg laufen. Der Wanderführer schlug dazu den direkten, also steilsten Weg vor. Einige Höhenmeter weiter oben, kam ich am “Gipfel” des Lohrbergs vorbei. Der Gipfel selbst ist eine unscheinbare Stelle im Wald. 

Weiter ging es auf verschiedenen Wegen im Wald bis zu einem lang gezogenen Naturschutzgebiet in einem Tal. Die große offene Grasfläche bot einen schönen Kontrast zum Wald. Das i-Tüpfelchen machte ein rotes Eichhörnchen, das sich kurz blicken lies. 😀 Am Ende des Natuschutzgebietes fanden sich mehrere Bänke in der Sonne mit einer guten Aussicht in das Tal. Nach etwas über 11 Kilometer machte ich hier meine Rast.

Bald erreichte ich Frammersbach, das an diesem Tag sehr verschlafen wirkte. Es war kaum etwas los. Auf meinem Weg entdeckte ich eine Verbindungstreppe zu zwei Straßen am Hang, die parallel zur Hauptstraße verlaufen. Ergo, bin ich die Treppe hoch und oben weitergelaufen, das war viel angenehmer wie an der Hauptstraße entlang zu laufen. Am Ende der Straße kam ich wieder auf den vorgegebenen Weg und gleichzeitig war es der Ortsausgang. Ein alter Fuhrmannsweg durch den Wald nach oben. Diese Fuhrmannswege waren früher die Verbindungen zu den Fernwegen für die Fuhrmänner, die Waren von A nach B brachten. Und da man früher sehr christlich war, befindet sich bis heute oben auf dem Berg die Kreuzkapelle, welche der Wendepunkt der Strecke war.

Von dieser war es noch ein langer Weg bis Partenstein. An einer Stelle wurde Abwechslung geboten. Der eingezeichnete Weg war nicht mehr wirklich zu erkennen. Dennoch versuchte ich ihm zu folgen, Zum Glück war es nur der Anfang, der so unscheinbar und verwachsen war.  Weiter wurde es sogar noch richtig interessant, da sich der Weg und der Untergrund immer wieder veränderte. Wobei das für die gesamte Wanderung zutrifft: Geteerte Straßen, Waldwege, die mal geschottert waren, mal natürlich und manche Wege waren breit, andere schmal. So macht es doch Spaß.

Kurz vor Partenstein kam ich am Schloßberg mit der Burgruine Bartenstein an. Dort bin ich hoch und durch die Ruine und einer Brücke zurück auf den Weg. Jetzt war es nur noch ein schmaler Pfad nach unten in den Ort. Ein paar Straßen weiter war ich wieder bei Svarta und am Ende der Wanderung.

Für den Rückweg zum Campingplatz wählte ich einen anderen Weg wie am Morgen. Auch dieser bereitete mit seinen vielen Kurven Freude beim Fahren. Am Campingplatz war nach der Dusche Zeit für einen Kaffee und das Stückchen vom Morgen. Herrlich in der Sonne mit dem Geruch des frisch gemähten Grases. Während ich meinen Kaffee trank kam der Platzwart auf einen Smalltalk vorbei. Da ich dabei war mir ein Restaurant für das Abendessen zu suchen, bekam ich so zusätzlich mehrere Tipps. Außerdem sagte er mir, nachdem ich ihm meinen Plan für den nächsten Tag sagte, das ich das Zelt solange stehen lassen kann und mich nicht beeilen muss. Super, so kann es dann trocknen bevor es abgebaut wird.

Das Abendessen. Eigentlich dachte ich, ich fahre nach Wiesen um dort gut bürgerlich zu Essen. Zwei Tipps ließen mich das überdenken. Wild oder eine ordentliche Portion Schnitzel? Es wurde das Schnitzel!

Puh, die haben im Gasthaus Stern in Flörsbach Portionen für hungrige. Ein paar ältere aus dem Dorf trafen nach und nach ein und unterhielten sich über die Geschehnisse der letzten Tage. Top-Thema war ein Brand in der vorherigen Nacht zu der Feuerwehren aus den umliegenden Orten kamen. Dorf-Talk halt.

Mehr wie satt, war mir nach einem kleinen Spaziergang. Neben dem Campingplatz liegt der Wiesbüttsee, ein Stausee errichtet vor mehreren Jahrhunderten um “…den Künsten zur Hebung der Grubenwasser im Lochborn, dem Kobaltpochwerk … dem  Lettenpochwerk sowie der Biederer Hütte und dem Hammerwerk genügend Aufschlagwasser zu liefern”. Mit anderen Worten, der Stausee hat mehrere Werke, die ihre Tätigkeiten mit Wasserkraft bedienten bedient. Zu lesen ist dies auf einem Schild am See.

Ich machte es mir danach im Zelt am früher Abend gemütlich, als ich Besuch bekam. Elke und Oliver sind an diesem Tag angereist und luden mich auf einen Wein ein. Es war ein kurzweiliger Abend an einem kleinen Lagerfeuer.

Tour: 22 Kilometer, ~560 Höhenmeter


11. Mai

Dem Frühstück folgte ein Packen aller Sachen im Zelt. Die Packsäcke lies ich im Zelt und das Zelt blieb stehen, da ich dies durfte. Auf zur Tour des Tages direkt vom Campingplatz aus. Eigentlich sollte die Tour am See entlanggehen. Ich entdeckte ziemlich am Anfang einen kleinen Pfad, dem ich folgte. Dieser war von der Beschaffenheit interessanter, auch wenn er etwas weiter vom See entfernt ist wie der breite Weg am See. 

Es folgte mehrere Waldwege, bis ich oberhalb von Wiesen aus dem Wald heraus kam. Die Wege bis hierhin waren angenehme Waldwege und kleinere Pfade. Kurz bevor es aus dem Wald ging, sah ich ein rotes Eichhörnchen über den Weg huschen. Hinunter nach Wiesen wurde der Weg zu einer Teerstraße, auf der es durch den Ort zur Hauptstraße ging. Entlang dieser Straße kam ich beim “Der Bäckerladen” vorbei. Wunderbar. Ein Brot für Zuhause und etwas Süßes fand sich. An einer Kreuzung später war “Der Dorfladen”. Ein paar Frischkäse sahen interessant aus, mit auf die restliche Wanderung wollte ich davon dann doch nichts nehmen, bei dem warmen Wetter.

Weiter durch Wiesen und an einer Seitenstraße ab führte mich der Weg hoch zur Kreuzkapelle. Am Waldrand und im Wald waren es noch einige Kilometer bis zum Campingplatz. Die restlichen Kilometer waren jedoch eher Schotterautobahn im Wald und nicht besonders schön zum Laufen. Bis kurz vor diesem Weg kam mir doch tatsächlich eine größere Wandergruppe entgegen. Die Erste und Einzige an diesem Wochenende.

Am Campingplatz angekommen packte ich ich alles in den Trekkingrucksack und verstaute dies in Svarta. Zuletzt wurde das Zelt abgebaut und verstaut. Nun widmete ich mich noch dem süßen Stück aus der Bäckerei. 😊

Ich verabschiedete mich von Elke und Oliver und fuhr anschließend nach Hause.

Tour: ~11,3 Kilometer, ~200 Höhenmeter


Resümee

Der Spessart liegt nah und ist damit ein willkommenes Ziel für (verlängerte) Wochenenden. Viele Wanderwege verlaufen im Wald und werden immer wieder von Wiesen und Naturschutzgebieten aufgelockert. In dieser Gegend sind genauso viele Wege für Fahrradtouren ausgeschildert.

Ein wenig verwundert war ich, da mir nur ganz selten andere zu Fuß oder auf dem Fahrrad entgegen kamen. Ich hatte doch etwas mehr dort erwartet, war aber auch nicht wirklich traurig darüber. Was mir deutlich am Campingplatz und auf den Touren auffiel, war das frische Grün des Frühlings und das Gezwitscher der vielen Vögel.

Das Hauptgebäude und die Sanitäranlagen des Campingplatzes werden derzeit umgebaut, weshalb der Campingplatz offiziell geschlossen hat. Für Dauercamper und bei Nachfrage ist ein campen dennoch möglich. Dadurch war es sehr friedlich auf dem Gelände.

In den Spessart geht es bald wieder…..



#bayern #hessen #spessart #wiesen #partenstein #bieber #flörsbach #campingresortspessart

Camping Esmeralda

Belgien – Flandern – Wenduine
Camping Esmeralda – https://esmeralda-aan-zee.be/de/
Empfehlung – Ja – Toilettenpapier nicht vergessen!
April 2022

#camping #belgien #flandern #wenduine #dehaan #esmeralda


Für ein paar Tage an der belgische Küste, sollte es ein Campingplatz in der Nähe der Küste sein. Viele der dortigen Campingplaätze sind gefühlt zu nah an der Landstraße, welche die Küstenorte verbindet oder nicht für Zelte geeignet. U. a. auch wegen der Nähe zu Brügge viel die Wahl auf Camping Esmeralda in Wenduine.

Wobei Wenduine etwas irritierend ist, von der Ortsangabe. Dieser Campingplatz, wie auch ein weiterer sowie eine Campinganlage mit festen Hütten liegen am Ortsrand von Blankenberge. Camping Esmeralda liegt in der Mitte der verschiedenen Anlagen und ist daher, zumindest bezogen auf die Zeltwiese, etwas geschützt.

Zur Anmeldung parkt man vor dem Campingplatz. Während der Anmeldung kommt, dann die Frage, ob man eine Karte für die Schranke gegen eine tägliche Gebühr möchte. Mit Karte ist es möglich, das Auto in der Nähe der Zeltwiese zu parken. Ein Parken außerhalb ist kostenlos. Mit der Anmeldung erhält man ein Schild mit einer Nummer für das Zelt, sowie zwei Müllsäcke (Restmüll und Plastik).

Die Rezeption befindet sich rechts nach dem Campingplatzzugang. Dahinter ist ein kleiner Laden mit alltäglichem und frischen Backwaren. Hier ist auch ein kleiner Kiosk! Dahinter schließt sich ein Spielplatz für die Kleinen an.

Links vom Eingang geht ein Weg ab, an dessen Anfang die zwei Sanitärgebäude sind. Zwei, da die Duschen in einem, der Rest in einem anderen Gebäude ist.

Das linke Gebäude hat hinter dem Eingang in der Mitte einen großen Raum mit Becken und Ablagen für das Spülen des Geschirrs. Zu beiden Seiten befinden sich Durchgänge zu den Räumen mit den Waschbecken, getrennt nach Geschlecht. Pro Waschbecken ist eine Steckdose vorhanden. Am hinteren Ende des Hauptraumes sind noch zwei Sonderräume für Babys und Behinderte. Die Toiletten befinden sich links und rechts vom Gebäude und sind von außen zugänglich.

Achtung: Die Toiletten verfügen über kein Toilettenpapier. Dieses ist selbst mitzubringen. Bei den Armaturen zu den Waschbecken machte es keinen Unterschied, ob man den für Kalt- oder Heißwasser aufdrehte – es war immer kalt.

Insofern stellte sich die Frage, wie das mit den Duschen ist. Es gibt zwei Türen zu vermutlich zwei identischen Räumen mit den Duschkabinen. Im April ist es noch ruhig und so war die eine Tür immer verschlossen. Hinter der Tür, die außer Nachts immer offen ist, geht es durch eine Abtrennung in den Flur zu den Duschkabinen. Diese haben einen kleinen Vorraum und eine Stufe höher eine Duschtasse. Die Brause ist fest an der Wand montiert und für große Personen wie leider üblich zu niedrig. Immerhin lässt sich der Kopf etwas drehen. Zum Duschen werden Duschmarken benötigt, die man an der Anmeldung bekommt. Der Automat für die Dusche ist in dem kleinen Vorraum.

Wie war das mit dem heißen Wasser? Es gibt keine Armaturen in den Duschen. Das Wasser ist jedoch ordentlich warm und kommt mit reichlich Druck aus dem Duschkopf. Daher kommt man Abends gefühlt in eine Dampfsauna, wenn man den Duschraum betritt. Somit ist die Ablage der Kleidung nicht ganz einfach, da alles leicht feucht ist. In den Vorräumen gibt es zum Glück zwei Haken zum Hinhängen.

Morgens wird alles gereinigt. Ob es während des Tages nochmals gereinigt wird, ist nicht bekannt.


Die Zeltwiese

Eine Reservierung für die Zeltwiese ist nicht möglich, lt. Webseite findet sich jedoch immer ein Plätzchen. Bei unserer Ankunft war die Wiese komplett leer. Während unseres Aufenthaltes kamen immer wieder weiter Tagesgäste mit Zelten dazu. Die Wiese ist gepflegt und die Hering lassen, sich ohne Mühe in den Boden drücken. Ein Auto kann in der Nähe bzw. wenn man Glück hat direkt an der Zeltwiese geparkt werden.

Am Kiosk ist es möglich sich ein Bier zu kaufen und mit Glas auf die Zeltwiese zu gehen.

Es gibt auf dem Gelände noch ein weiteres Gebäude mit einer Bar in einem riesigen Raum. Dort sind mehrere Billardtische und soweit ich erkennen konnte ein paar Dartscheiben.

Was leider nicht vorhanden ist, ist ein Raum um bei schlechtem Wetter kochen und essen zu können.

Ötztaler Naturcamping

Österreich – Tirol – Ötztal
Ötztaler Naturcamping – http://www.oetztalernaturcamping.com/
Empfehlung – Ja
September 2020

#camping #österreich #tirol #ötztal #huben

Die Rückreise vom MINI Mountain Days Wochenende wollte ich entspannt angehen und daher nach einer Übernachtungsmöglichkeit im Ötztal gesucht. Gefunden hatte ich dden Ötztaler Naturcampingplatz in Huben.

Die Zufahrt ist zwar etwas versteckt, dafür ist man am Ende des Tals und so seine Ruhe. Neben zwei Zeltwiesen gibt es eine Vielzahl einzelner Parzellen in unterschiedlicher Größe. Mir genügte die Kleinste und es war noch mehr wie ausreichend Platz.

Die Anmeldung und auch der Sanitärbereich befinden sich im Hauptgebäude. Da ich nur eine Nacht dort war gibt es hier nicht viel zu berichten. Vor dem Seiteneingang befinden sich Spülen und innerhalb eine kleine Küche mit Spüle und einem Aufenthaltsraum.

Die Treppe nach unten führt zum Sanitärbereich. Unten links kommt man zu einem recht normalen sauberen Bereich mit Waschbecken, Duschen und Toiletten. Dann aber gibt es noch die Möglichkeit unten nach rechts zu gehen…

Die Bilder sind mit einem nicht für seine Bildqualität bekannten Smartphone aufgenommen. Mit der Spiegelreflex wollte ich nicht in den Sanitärbereich.
Auch der Vorraum ist schon in diesem Stil gestaltet und macht es gemütlich, gerade bei nassem und kaltem Wetter.

Wer länger dort bleibt sollte sich die verschiedensten Angebote der Betreiber ansehen. U. a. wird dort regelmäßig in einem Backhaus Brot gebacken.