Deutschland/Österreich – Allgäu/Tirol – Juli 2021

Im Juni 2021 kamen eine Freundin und ich auf die Idee, auf die Färöer zu reisen. Gesagt, getan. Kurz nach dem Färöerurlaub wurde ich von einer anderen Freundin gefragt, ob ich Lust hätte, mit ins Allgäu zu kommen. Die Ferienwohnung ist bereits gebucht und zwei Zweit macht es mehr Spaß. Na klar, komme ich mit. 😀

In der kurzen Zeit bis zum Urlaub hatten wir uns schon überlegt, was wir während der Woche essen möchten und entsprechend nicht verderbliche Zutaten vorab eingekauft.

Zur Ferienwohnung hatte ich zuvor ein paar Bilder gesehen. Einfach aber ausreichend und der Möglichkeit auch davor im Freien sitzen zu können.

Los geht’s…


21. August – Anreise

Gepackt hatten wir bereits am Vortag alles, sodass wir heute früh loskonnten. Zuerst habe ich noch alles ins Auto gepackt und dann bei Melli Ihr Gepäck dazu. Unsere Idee war es früh loszufahren und dadurch zum einen den Stau im Allgäu zu umgehen, zum anderen um eine erste Tour zu gehen bevor wir die Ferienwohnung beziehen.

Unser Ziel war daher der Grüntensee bei Wertach. Genauer der Parkplatz beim Buron Kinderpark. Von hier ging es zu Fuß stetig bergauf bis zu einer Stelle mit einem tollen Blick über den Grüntensee, und die unter uns liegende Buron Hütte. Hier machten wir Rast.

Nun ging der Weg durch ein Wald- und Wiesengebiet bis zur Alp Obere Reuterwanne. Kurz danach wechselten wir die Richtung und liefen in einem weiten Bogen wieder zurück, bis wir auf die Landstraße trafen, die wir schon kannten. Eigentlich geht die Rundtour von hier weiter bis zum Grüntensee und in Ufernähe bis zum Buron Kinderpark. Eigentlich. Wir nahmen jedoch den Fußgängerweg parallel zur Landstraße und kürzten somit etwas ab. Der Grund hierfür war, dass wir langsam unterwegs waren und nicht zu spät bei der Ferienwohnung ankommen wollten. Für die Einstiegswanderung jedoch auch so eine schöne Tour bei bestem Wetter.

Zurück am Auto fuhren wir bis Oy-Mittelberg, was nicht weit weg vom Grüntensee liegt. Dort über ein paar Nebenstraßen zum Ortsrand, wo wie Ferienwohnung im Souterrain lag. Da das Haus an einem leichten Hang steht, war die Wohnung zwar im Keller, aber ebenerdig zu betreten und mit Blick auf die Allgäuer Berge. Die Vermieterin begrüßte uns herzlich und zeigte uns alles. Selbst Liegestühle für den Garten waren vorhanden. Die Frage, ob wir einen Kaffee möchten beantworteten wir mit Ja und kurze Zeit später war Kaffee, sowie Kuchen auf dem Tisch vor der Wohnung. 😄

Während des beziehen der Wohnung und auch noch später entdeckten wir kleine Gesten wie etwas zu Naschen auf dem Tisch zur Couch, einem kleine Gläschen selbstgemachte Marmelade (Obst aus dem eigenen Garten) oder den Betthupferln und Obst in einer Schale.

Für das erste Abendessen hatten wir alles dabei und mussten somit nicht nochmal für einen Einkauf weg.

Tour: ~650 Höhenmeter, ~11,5 Kilometer


22. August

Heute ging es zum Attlesee und so fuhren wir bis nach Nesselwang zum Alpenseehof. Vom Parkplatz war der Attlesee schon zu sehen, leider aber auch reichlich dunkle Wolken. Dies hielt uns dennoch nicht ab, loszugehen.

Zuerst ging es zum See und dort dann links herum und anschließend durch Wiesen und Wäldchen bis zum Kögelweiher.

Der weitere Weg in östliche Richtung führte uns mehrere Kilometer lang weiter über Wiesen und durch Wälder im regelmäßigen Wechsel. Kurz hinter Schweinegg am Waldrand legten wir eine erste Rast ein.

Sodann ging es durch den Wald und weiter, bis wir zu zwei alten Burgruinen kamen. Zuerst sind wir zur Burgruine Eisenberg und dann zur Burgruine Hohenfreyberg gelaufen. Beide Burgruinen liegen in sichtbarem Abstand voneinander und sind auch ein beliebtes Ausflugsziel, weshalb hier wesentlich mehr andere Personen unterwegs waren.

Nun, vom östlichsten Punkt der Wanderung erfolgte der Rückweg, zuerst noch eine Zeitlang durch einen Wald, die meiste Zeit jedoch auf Wegen durch Wiesenlandschaft. An einer einladenden Bank machten wir auf diesem Wegabschnitt eine zweite Pause und schauten Schafen am Horizont zu.

Zurück zu Svarta, fuhren wir bis nach Oy-Mittelberg und dort in die Nähe des Dorfplatzes. Hier hatten wir zuvor schon ein Café gesehen und dies war unser Ziel für einen Kuchen und einen Latte Macchiato.

Tour: 370 Höhenmeter, 16 Kilometer


23. August

Bei aufgehender Sonne frühstückten wir, bevor es nach Füssen ging. Noch strahlte die Sonne und am Rand von Füssen überquerten wir die Lech am Lechfall. Auf der anderen Flussseite liefen wir kurz an der Hauptstraße entlang, um dann dem Auwaldpfad zu folgen. Dieser liegt unterhalb der Landstraße zur Lech. Ein schöner Pfad, der immer wieder zu Erkundungen einlädt. Z. B. mit einer kurzen Floßfahrt. Direkt neben dem Walderlebnispfad und somit ganz kurz vor der österreichischen Grenze kamen wir wieder an die Landstraße heraus und überquerten diese. Nun ging es langsam im Wald bergauf.

Der Weg führte lange durch Wald eine Zeitlang oberhalb des Schwansees, den wir links neben uns meist nur erahnen konnten und rechts dem Alpsee, den wir nach einigen Kilometern erreichten. Dort machten wir einen Abstecher zu einer Aussichtsplattform und hatten einen ersten Blick auf Hohenschwangau und Schloß Neuschwanstein über den See.

Wir folgten dem nun leicht voller werdenden Weg bis Hohenschwangau und suchten uns dort am See einen Platz für eine Pause.

Nach der Pause ging es für uns zügig durch das volle Hohenschwangau bis ungefähr zur Mitte des Ortes. Dort geht der Weg ab, dem wir in den Wald folgten. Am Ende kamen wir oberhalb von Schloss Neuschwanstein heraus. Hier war auch der Abzweig zur Marienbrücke und dem Pöllatfall. Leider war dieser Weg aufgrund von Sanierungsarbeiten gesperrt. Wir folgten somit dem Hauptweg noch eine kurze Weile bis zum Schloss und machten vor diesem eine weitere Pause. Danach ging es auf den befestigten Weg um das Schloss und von diesem herab. Wir folgten nur kurz dem Hauptweg nach dem Verlassen des Schlossgeländes, um dann in einen Waldweg abzubiegen. Hier wurde es wieder merklich ruhiger.

Der Pfad durch den Wald führte uns zu einem großen Parkplatz an einer Zugangsstraße zu Hohenschwangau. Von hier gingen wir die Hauptstraße Richtung Alpsee und zwar wieder bis zur Ortsmitte. Nur dieses Mal bogen wir in die andere Richtung ab. Einige Meter oberhalb der Hauptstraße erreichten wir Schloss Hohenschwangau. Dort hieß es für ein kurzes Stück die Maske aufsetzen, da es durch den Schlossgarten ging. Nach dem Schlossgarten führte der Weg durch den Wald und zurück auf den Weg, den wir schon nach Hohenschwangau gegangen waren. An diesem Weg angekommen, ging es jedoch gleich wieder nach rechts ab und in Serpentinen bergab. Wir kamen dadurch an das östliche Ende des Schwansees und folgten diesem am östlichen Ufer bis zum nordöstlichen Ende. Auf ungefähr halber Höhe machten wir auf einem Steg eine Rast, während die Sonne sich wieder etwas zeigte.

Vom See ging es weiter durch den Wald. Wir kamen am Ende des Waldes in der Nähe der Lechbrücke in Füssen heraus und folgten der Straße zur Brücke und über diese nach Füssen hinein. In Füssen ging es an der Lech entlang und zwischen Hohes Schloß und einem Park Richtung Innenstadt. Wir bogen dann jedoch nach links ab und liefen somit parallel zur Lech. Es war nur noch eine kurze Strecke bis zum Parkplatz gewesen.

Über einen kleinen Umweg fuhren wir zurück zur Ferienwohnung. Der Umweg war dem Besuch eines Käseladens in Oy-Mittelberg geschuldet. Hausmann’s Käse Wein – eine ordentliche Auswahl bot sich uns und wir fanden auch etwas für die nächsten Wanderungen.

Tour: ~500 Höhenmeter, ~18 Kilometer


24. August

Ein neuer Tag im Allgäu und leider kein Sonnenschein. Wir hatten ausgiebig gefrühstückt und uns dabei Zeit gelassen. Danach fuhren wir nach Schwangau. Vom Ortsrand ging es einmal quer durch den Ort in den Kurpark und durch diesen durch. Am Ende des Kurparks kamen wir bei der Königlichen Kristall-Therme heraus. Hier folgten wir dem festen Weg in den nächsten Ort. Durch diesen hindurch gelangten wir an die Auen der Lech. Dies war bereits der Übergang der Lech in den Forggensee. Dem Forggensee folgten wir am östlichen Ufer, an Waltenhofen vorbei bis zu einer Spitze mit einem Campingplatz. Um diese Landzunge herumkamen wir an Brunnen vorbei zu einem zweiten Fluss in den See. Dies war ein guter Punkt für eine Rast.

Von dieser Flussmündung ging es lange am Fluss entlang durch eine Wiesenlandschaft. Dabei querten wir die Landstraße nach Schwangau und verließen den Weg am Fluss hinter dem Zeltplatz Falkencamp. Von hier war Schwangau bereits zu sehen und mit einem Wechsel der zwei fast parallel laufenden Wege gelangten wir wieder zum Ausgangspunkt zurück. Auf diesem Abschnitt hatten wir einen Ausblick auf unser gestriges Ziel gehabt – Schloss Neuschwanstein.

Auf der Rückfahrt machten wir bei einem Bäcker halt und kauften Stückchen, die es in der Ferienwohnung mit einem Kaffee gab.

Tour: < 100 Höhenmeter, ~13 Kilometer


25. August

Das Wetter war heute immer noch nicht von Sonnenschein überzeugt. Na ja, wird schon. Ins Tannheimer Tal sind wir gefahren, und zwar nach Schattwald. Es ging auf eine Tour mit einer Gratwanderung.

Anfangs liefen wir durch Felder und stetig bergauf. Hier war es nur leicht bewölkt und die Sonne zeigte sich immer wieder. Je näher wir dem Gipfel des Bschießer kamen, desto steiler und nebliger wurde es. Oben am Gipfel angekommen, zeigte sich, dass wir nicht die Einzigen hier waren, die an diesen Tag hier unterwegs waren. Für eine Rast suchten wir uns daher einen ruhigeren Platz unterhalb des Gipfels.

Von hier ging es auf einem Grat bis zum Ponten und dann weiter bis zur Rohnenspitze. Also zumindest nach dem Text der Tourenbeschreibung. Sehen konnten wir nicht wirklich viel. Am Ponten machten wir eine ganz kurze Pause im Nebel. Bei der Rohnenspitze klarte es kurzeitig auf und wie einige andere nutzten wir diesen Punkt für eine weitere kurze Rast. Durch den Nebel konnten wir immer nur wenige Meter im Umfeld sehen, dennoch hatte es etwas auch ohne eine Aussicht.

Nach der Rast folgte der lange Abstieg. Kaum losgegangen, zog auch schon wieder der Nebel auf und so ging es mehrere Kilometer im Nebel bergab. Ab der halben Strecke wurde es wieder klarer und wir konnten in der Ferne unseren Ausgangspunkt schon erahnen. Mehrere Kilometer später waren wir dann am Ausgangspunkt zurück.

Neben dem Parkplatz ist ein Restaurant/Café, das wir, nachdem wir die Schuhe gewechselt hatten, aufsuchten. Im geschützten Außenbereich gab es eine Belohnung.

Tour: 1170 Höhenmeter, ~14 Kilometer


26. August

An unserem letzten Tag begrüßte uns morgens die Sonne. 🌞 Die Starzlachklamm bei Winkel hatten wir uns für diesen Tag ausgesucht. Am Ende von Winkel gibt es dazu einen Parkplatz, der nicht so groß ist und je nach Uhrzeit auch reichlich voll. Über eine kleine Zugangsstraße sind wir dort hingelangt und hatten Glück und direkt einen Parkplatz gefunden.

Zuerst ging es auf einem breiteren Weg mehr oder weniger direkt an der Starzlach entlang durch den Wald bis zu einem Becken mit einem Wasserfall. Hier befindet sich der offizielle Eingang zur Starzlachklamm. An der Hütte oberhalb des Beckens haben wir für den Zugang gezahlt. Ab hier wurde der Weg wesentlich schmaler und die Starzlach wurde immer wilder. Es waren an diesem Tag auch einige Canyoning Gruppen unterwegs, die wir beobachten konnten.

Am oberen Ende der Klamm kamen wir auf einer Wiese heraus. Der Weg wurde nun wieder sehr viel breiter und führte zu einer nahegelegenen Alm. An der Alm war allerdings reichlich betrieb, und wir entschlossen uns daher direkt weiterzugehen. Dazu folgten wir einem schmalen Pfad über die Wiese hinter der Alm bergauf. Oben kamen wir an einem Waldweg heraus, den wir bergab nahmen. Die Straße bis zu einem Berggasthof war hauptsächlich geteert. Hinter dem Berggasthof bogen wir von der Straße nach links ab in einen Wanderweg durch Wald und über Wiesen. Ganz so einfach war es dann aber doch nicht, da der ursprünglich Weg nicht mehr ganz begehbar war. Mit einer Gruppe, die wir hier trafen, suchten und fanden wir einen alternativen Weg. Einige Zeit später kamen wir dann wieder auf den Weg aus der Tourenbeschreibung zurück. Letztlich gelangten wir so auf den Zugangsweg zur Klamm, ungefähr in der Mitte zwischen Parkplatz und Zugangshütte. Der Weg von hier zum Parkplatz war bekannt und schnell hinter uns gebracht.

Nun sind wir direkt nach Sonthofen, um die Zeit bis Nachmittags zu überbrücken. Zuerst schlenderten wir durch die Altstadt und kehrten dann ein. Ein Kaiserschmarren in den Bergen ist schon Pflicht und den gab es hier: ’s handwerk – craft food & beer. Ein sehr gemütlich eingerichteter Innenbereich, der zumal ziemlich leer war, lud uns zum Verweilen ein.

So gestärkt konnten wir nun zur Holzalpe am Rand von Sigishofen. Wie wir ankamen, war jedoch die Tür verschlossen. Allerdings hing dort ein Hinweis, dass man es über den Seitenzugang und der dortigen Klingel versuchen sollte. Das haben wir dann auch getan und ein älterer Herr begrüßte uns freundlich. Er führte uns durch die Werkstatt in den Verkaufsraum. Dort war ein langes Regal mit ganz vielen selbstgemachten Seifen, was der Grund für unseren Besuch hier war. Die Auswahl ist wirklich groß und es war gar nicht einfach sich zu entscheiden, welche Seife wir mitnehmen wollten.

Im oberen Stockwerk befindet sich zusätzlich ein großer Raum mit reichlich Holzschmuck, Frühstücksbretter usw. Schön, was hier zu sehen war. Für uns jedoch nichts, das uns gerade direkt ansprach. Mit jeweils einer größeren Menge an Seife aus Kuhmilch sind wir dann zurück zur Ferienwohnung gefahren.

Tour: 260 Höhenmeter, ~5 Kilometer


27. August – Abreise

Der Abreisetag begrüßte uns mit freundlichem Wetter. Nach dem Frühstück packten wir und reinigten die Wohnung. Nachdem wir uns von unserer Vermieterin verabschiedet hatten, hieß es nach Hause zu fahren.


Resümee

Die Woche war durchwachsen, was das Wetter angeht. Dennoch haben wir uns nicht klein kriegen lassen und waren jeden Tag unterwegs. Die Touren waren teils schon länger oder die letzte große Tour, mit reichlich Höhenmetern versehen, aber über alle hinweg waren wir in diesem Urlaub gemütlich unterwegs und haben eher mehrere kleine Pausen eingelegt.

Was wir in diesem Urlaub kennengelernt haben, sind Brötchen mit Salz und Pfeffer. 😋 Diese haben wir öfter gekauft und mit Käse für die Pausen mitgenommen.

In 2020 waren wir in Pfronten und nun in Oy-Mittelberg im Allgäu. Es wird sich zeigen, in welche Ecke des Allgäus es uns das nächste Mal treiben wird.


Karte der Touren


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Deutschland/Österreich – Allgäu/Tirol – Juli 2020


Der erste größere Urlaub in der Pandemie und Unsicherheiten in Bezug auf die Regelungen haben uns dazu bewogen, mit Auto und Zelt auf die Reise zu gehen. Uns, das sind Miri, Melli und ich. Drei Mädels und ihre Zelte.

Nach einem verlängerten Wochenende im Juni in der Rhön entschieden wir uns für einen Urlaub in der Alpenregion. Die Suche nach einem geeigneten Campingplatz für drei kleine Zelte und einen MINI waren gar nicht so einfach. Der Boom der letzten Jahre zum Camping mit Van oder Wohnmobil hatte stark zugenommen und so musste ich einige Campingplätze anschreiben und nach einem Platz fragen. Meist kam die Absage recht schnell. Einige ließen sich jedoch auch viel Zeit dazu, mir zu antworten. Bei einem Campingplatz stand jedoch explizit, dass man anrufen sollte. Nun, da schon so viele Absagen vorhanden waren, rief ich an einem Montagmorgen dort an. Ein freundlicher Herr erklärte mir, dass der eigentliche Campingplatz bereits voll ist, sie in diesem Jahr aber eine davor liegende Wiese zur Verfügung haben. Ursprünglich eine Wiese für Weidetiere und damit keine festen Wege und Plätze, kleine Unebenheiten und ein etwas längerer Weg zu den Sanitäranlagen. Hm. Was wird uns da erwarten? Dennoch sagte ich zu. Kurz darauf bekam ich noch eine Antwort eines anderen Campingplatzes, mit dem Vorschlag einer großen Eckparzelle und dem Hinweis, dass dies für die drei Zelte ausreichend groß sein würde. Selbst ein Plan wurde mitgegeben und ja, es hätte gepasst. Da ich schon eine Reservierung hatte, habe ich dankend abgesagt.

Bis Juli waren es noch einige Wochen und so nutzten wir diese für Vorbereitungen.
Welche Touren wollen wir gehen? Am liebsten solche, die schön, aber nicht so überlaufen sind. Was wollen wir essen? Campingküche für drei und entsprechende Planung war nötig. Bewusst waren es im Voraus mehr Touren als Tage, um dann vor Ort flexibel entscheiden zu können, wenn eine vorgesehene Tour an dem Tag nicht möglich wäre.


Unsere Planung:

In der Woche vor dem Urlaub haben wir schon einiges an Lebensmittel eingekauft, um es in Pfronten einfacher zu haben. Melli und ich haben uns um Nudeln, Kritharaki usw. gekümmert, während Miri unsere Gewürz- und Kräuterexpertin war. Für das Frühstück einigten wir uns auf Porridge mit Mandelmilch. Mandelmilch, da diese nicht gekühlt werden muss und somit unproblematischer ist beim Campen. Das Porridge sollte immer mit frischem Obst gepimpt werden.

Am Tag vor der Abreise packte ich alles und verstaute dies bis auf den Tagesrucksack schon im MINI (Svarta).


18. Juli – Anreisetag

Der Wecker an diesem Samstagmorgen meldete sich früh. Noch einen Kaffee und die Lage auf der Straße sowie das Wetter checken. Passte alles. Nun los. Zuerst in einen anderen Ortsteil um Melli abzuholen. Das Gepäck stand schon bereit und das Einladen war schnell erledigt. Nächste Station war Stuttgart. Von uns aus fast 3 Stunden Fahrt, begleitet vom Sonnenaufgang. Zum Glück fand sich in der Nähe von Miri’s Wohnung ein Parkplatz.

Nach der Begrüßung ging es an das gemütliche Frühstück bei Miri auf dem Balkon. Dort teilten Miri und ich Melli mit, dass wir die Kosten für den Urlaub (Camping) für sie übernehmen. Ein Geschenk zur kurz vorher bestandenen Prüfung.

Zurück zu Svarta, hieß es das Gepäck von Miri noch unterbringen. Drei Personen mit Gepäck und Campingausrüstung für eine Woche in einem MINI. geht. 😀

Die Fahrt ins Allgäu war ohne größeren Stau. Zumindest bis kurz vorm Allgäu. Auf der A7 im Allgäu ging es dann langsamer voran. Nachmittags kamen wir am Campingplatz in Pfronten an. Die Anmeldung war schnell erledigt und wir hatten freie Wahl auf der Wiese vor dem eigentlichen Campingplatz. Wir entschieden uns für eine Ecke, um unsere drei Zelte im Halbkreis aufstellen zu können. Der Aufbau der Zelte, Aufblasen der Isomatten usw. ging schnell vonstatten. (Titelbild!).

Für die Zeit bis zum Abendessen hatte Miri eine kurze Tour in der Nähe ausgesucht. Auf der kurzen Fahrt dorthin sind wir über die Grenze und waren damit in Tirol. Hier ging es von einem Parkplatz am Ortsrand von Vils durch einen Wald auf einem breiten geschotterten Weg bergauf bis zum Alatsee. An diesem linksherum entlang und dann wieder leicht bergauf zur Salober Alm. Hier waren wir dann wieder im Allgäu. Eine kurze Rast und dann wieder zurück zum See auf dem bekannten Weg. Dort ging es nun nach links und somit einmal komplett um den See herum. An der Stelle, an der wir zum ersten Mal auf den See gestoßen sind, führte der Weg zurück zum Parkplatz.

Zurück von dieser ersten Tour war es Zeit, sich an das Abendessen zu machen. Angedacht waren griechische Reisnudeln.

Tour: ~400 Höhenmeter
Essen: Kritheraki mit Paprika und Tomaten in einem Topf.


19. Juli

Am frühen Morgen war die Wiese, auf der wir die Zelte aufgestellt haben, vom Nebel feucht. D. h. die Füße bekamen morgens auf dem Weg zu den Sanitäranlagen eine kleine Dusche.

Für das Frühstück breiteten wir wie auch abends eine Decke zwischen den Zelten aus, auf der wir uns einfanden. Zuerst wurde Wasser für den Kaffee gekocht und danach Porridge mit Mandelmilch. Nach dem Aufteilen auf die drei Schüsselchen bekam jede von uns noch Apfelstückchen und Bananenstückchen obendrauf. Eingemummt saßen wir auf der Decke und aßen unser Frühstück an der frischen Luft.

Die heutige Tour begann direkt am Campingplatz. Rechts neben diesem geht ein schmaler Weg Richtung Berge durch Wald und Wiese bis zum Einstieg in die Reichenbachklamm. Durch diese folgten wir dem Weg nach oben und kamen am Ende der Schlucht auf einen großen Schotterweg, welcher uns in weitläufigen Windungen bis zur Hochalphütte führte. An dieser vorbei, noch ein wenig höher fanden wir einen Platz zur Rast und konnten dabei den vielen Gleitschirmflieger zuschauen.

Nach der Rast sind wir wieder zurück zur Hochalphütte und dieses Mal dort eingekehrt. Einen Latte Macchiato und ein Stück Kuchen zum Nachtisch. 😀

Über einen deutlich ausgebauten Weg ging es in Serpentinen immer wieder unter den Gondeln der Breitenbergbahn durch. Der Weg endete fast an der Talstation der Bergbahn und somit nur einen Feldweg von unserem Campingplatz entfernt.

Den restlichen Nachmittag machten wir es uns am Campingplatz gemütlich, bevor wir uns abends an die Spaghetti mit Soße aus einem Topf machten.

Tour: ~860 Höhenmeter
Essen: Spaghetti, Cocktailtomaten, getrocknete Tomaten, Zwiebel, Knoblauch und reichlich Kräuter


20. Juli

Wieder ein einfaches, stärkendes Frühstück unter freiem Himmel. Heute ging es in das Tannheimer Tal. Dazu nahmen wir die Straße, die von Pfronten direkt in das Tannheimer Tal geht. Am Ortsanfang von Haldensee ist ein großer Supermarkt, an dem wir stoppten und uns Brötchen sowie Käse für die Wandertour kauften. Wir fuhren dann noch bis vor den Ortseingang von Nesselwängle auf einen ausgeschilderten Parkplatz.

Der Wanderweg ging erst durch Felder und Wald und wurde langsam aber stetig steiler. So folgten wir dem Weg bis zum Gimpelhaus und an diesem vorbei, immer mit Blick auf felsige Gipfel. Nach einiger Zeit erreichten wir die Baumgrenze und konnten unseren Gipfel sehen. Von hier geht der Weg über eine Senke hoch auf einen Pass. Dabei überquerten wir eine Stelle, an der irgendwann einmal ein Steinrutsch war. D. h. hier war der Weg durch mehr oder weniger große Steine und lockere Steine nicht ganz so einfach. Es hieß aufpassen. Oben am Pass angekommen, legten wir eine Rast mit fantastischem Ausblick ein.

Von unserem Rastplatz auf ungefähr 2000 Metern war unser Gipfelziel nicht mehr weit. Teils mussten wir auf den letzten Metern einige Passagen durch leichtes Klettern überwinden, aber nichts wirklich Schwieriges. Und dann waren wir auf unserem Gipfel, auf der Roten Flüh (2108 Meter). Hier war es dann doch recht voll, obwohl wir unterwegs gar nicht so vielen anderen Personen begegnet sind.

Von hier ging es wieder herunter zum Pass und weiter den Weg bis fast zur Baumgrenze, den wir hierher gekommen waren. An einer Kreuzung nach dem Geröllfeld nahmen wir nun jedoch einen Weg nach links und folgten so einem langen, aber nicht so steilen Weg nach Nesselwängle herunter. Der Weg führt sozusagen an das andere Ende des Ortes, macht jedoch vor diesem einen Knick. Dadurch liefen wir oberhalb von Nesselwängle im Wald bis zum Parkplatz zurück.

Zurück am Campingplatz breiteten wir unsere Decke zwischen den Zelten aus und ich gönnte mir vor der Dusche einen Kaffee. Die anderen beiden hatten noch so viel Energie, dass sie eine Yogaeinheit einlegten. Nachdem wir alle geduscht hatten, machten wir uns an das Abendessen. Nach dem Essen und dem obligatorischen Abwasch verschwanden wir nacheinander in unsere Zelte.

Tour: ~1130 Höhenmeter
Essen Gemüsecurry mit Couscous – Mangold, Süßkartoffel, Champions und Couscous.


21. Juli

Ein frühes Frühstück, denn heute war Melli’s Wunschtour geplant, wozu wir eine längere Anfahrt hatten. Zuerst hieß es daher von Pfronten bis nach Oberstdorf zu fahren. Der Parkplatz war einfach zu finden und der Weg zur Kasse ebenfalls. Dann hatten auch wir die Kasse erreicht, bezahlt und vor uns war die Breitachklamm.

Anfangs ein wilder Fluss in einem Tal, wie er oft zu sehen ist. Je weiter wir kamen, desto enger wurde das Tal und wilder der Fluss, da auch er weniger Platz hatte. So ging es an Felsen entlang auf schmalen Wegen, welche auch durch Brücken miteinander verbunden sind.

Mehrmals wechselten wir über Brücken die Seite des Tals, bis wir zum oberen Ende der offiziellen Tour kamen. Für uns war das natürlich nicht das Ende der heutigen Tour. Wir sind direkt der ersten Brücke auf die andere Seite gefolgt und dort noch eine Weile dem Fluss entlang. Der Fluss ist hier breiter und weniger reißerisch, hat dafür aber auch viele Steinbänke. An einer markanten Stelle sind auf zwei aneinander grenzenden Steinbänken sehr, sehr viele Steintürmchen.

Kurz danach verließen wir den Weg, den wir direkt am Fluss entlang gingen und bogen nach rechts ab. Über eine Kuppe kamen wir nun in das Nachbartal mit weniger dichtem Wald und mehr Wiesen. An der ersten Hütte in diesem Tal machten wir Rast bei schönstem Sonnenschein. Diesem Tal folgten wir anschließend einige Kilometer auf einem breiten Weg bis wir am Parkplatz herauskamen.

Zurück am Campingplatz duschten wir alle und ruhten aus, bis zum Abendessen.

Tour: 538 Höhenmeter
Essen: Mexikanische Avocadosuppe mit Carmague Reis, Ingwer, Knoblauch, Karotte, Lauch, Avocado und Limette


22. Juli

Heute war eine Tour auf einem Höhenweg angedacht. Dazu fuhren wir zuerst den uns bereits bekannten Weg in das Tannheimer Tal. Auch bei dem Supermarkt machten wir wieder halt, um uns für eine Rast einzudecken. Der Parkplatz für die heutige Tour ist außerhalb von Grän am Rand eines Waldes.

Hier ging es eine Zeit lang gemütlich auf einem Waldweg bergauf. Dieser wurde mit zunehmendem Verlauf immer steiler und endete für uns an der Bad Kissinger Alp. Abseits der Alp legten wir auf einer Bank eine Rast ein und genossen die Aussicht bei Brot und Käse.

Von hier hieß der nächste Abschnitt immer dem Gräner Höhenweg folgen, mit mehr oder weniger Aussicht. Nebel zog sich nämlich am Berg hoch und versteckte hier und da den Weg kurzzeitig.

Der Gräner Höhenweg endet an einer Bergstation und dem Bergrestaurant Sonnenalm. Hier kam ich endlich zu meinem Kaiserschmarrn. 😀 Natürlich wurde geteilt. Jede hatte eine Gabel und bei einem Latte Macchiato wurde dieser in der Sonne sitzend gegessen.

Der Weg von der Sonnenalm hinunter in das Tal führte uns an der Skipiste entlang. Der Weg selbst war wenig interessant, war er doch ein normaler Feldweg. Was deutlich zu sehen war, waren die Erosionen durch den Wintersport. Der Weg führte oberhalb von Grän vorbei und zurück zum Parkplatz.

Es folgte noch die Fahrt nach Pfronten, aber nicht direkt zum Campingplatz. Hatten wir doch die Tage zuvor an der Hauptstraße den kleinen Laden „Käsealp“ entdeckt. Dort war eine überschaubare Auswahl an lokalen Käsespezialitäten, bei denen wir zugeschlagen haben – zwei Käse für die Tour am nächsten Tag. Von der Käsealp waren es nur noch ein paar Minuten bis zum Campingplatz. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit liegen in der Sonne, lesen oder ähnlichem.

Einmal während dieser Woche wollten wir essen gehen und das war heute. So sind wir abends nach Pfronten gefahren und dort zum Gasthof Adler. Hier bekamen wir im überdachten Außenbereich einen Tisch. Melli und ich hatten heute die Möglichkeit wieder Fleisch zu essen. Nach längerem Aussuchen, entschieden wir uns für einen Salat mit drei verschiedenen Käsen (Miri), Käsespätzle (Melli) und einem großen Knödel mit Pilzsoße (Ich) – soviel zum Thema Fleisch. 😂

Tour: 1600 Höhenmeter


23. Juli

Nachts hatte es geregnet und auch gewittert. Melli und ich hatten es zwar wahrgenommen, ansonsten jedoch gut geschlafen. Nur Miri war durch das Gewitter etwas aufgeregt gewesen, war es doch ihre erste Nacht bei Gewitter in einem Zelt. Ergebnis ihrer Recherche über Nacht war, dass man besser nicht bei Gewitter campen sollte. Auch nicht in der Nähe von hohen Objekten wie Bäumen. Am Morgen, zum Frühstück war von dem Regen bzw. Gewitter nicht viel zu merken. Die Wiese war wie immer leicht feucht vom Nebel der Nacht, mehr aber auch nicht. Für unser Frühstücksritual hatte es zumindest keine Auswirkung.

Auch heute war wieder eine Tour im Tannheimer Tal vorgesehen. Am Vilsalpsee, der recht bekannt ist, war der Beginn der Tour. Der Tag begann mit strahlendem Sonnenschein und ließ Gutes erwarten. Zuerst ging es ein kurzes Stück vom Parkplatz zum See und an diesem rechts entlang.

Am nordwestlichen Ende folgten wir dann jedoch nicht weiter dem Weg um den See, sondern liefen geradeaus und damit bergauf weiter. Von hier in westlicher Richtung liegt die Roßalpe und etwas höher ein Pass, der unser Ziel war. Ein gemütlicher, stetig steigender Weg. Oben angekommen machten wir eine Pause, bevor es wieder auf demselben Weg zurück zum See ging.

Am See folgten wir dem Weg entlang dem Ufer bis zum südlichen Ende und dort noch weiter in das Tal hinein zur Vilsalpe wo wir einkehrten.

So langsam zogen Wolken auf und es wurde windig. Daher machten wir uns nun zügig an auf den Rückweg. Ungefähr auf halber Strecke fing es an zu regnen und bis zum Auto sollte es leider nicht mehr aufhören. Dort angekommen, waren wir alle drei durchnässt.

Auf dem Campingplatz sind wir deshalb ziemlich schnell unter die warme Dusche verschwunden. Hier hatte es nicht geregnet und alles war trocken, weshalb das Abendessen im Freien wieder ohne Probleme möglich war.

Mit dem Sonnenuntergang bot sich uns noch ein tolles farbiges Wolkenspiel zum Abschluss des Tages.

Tour: 700 Höhenmeter
Essen: Griechische Nudelpfanne mit Nudeln, Aubergine, Zucchini und Feta


24. Juli

Der Morgen begann wieder sonnig, jedoch etwas frisch. Eingepackt in Fleecedecken haben wir dennoch auf unserer Decke zwischen den Zelten gefrühstückt.

Der Weg zur heutigen Wanderung war uns vom Vortag schon bekannt. Es ging wieder an den Vilsalpsee. Dieses Mal jedoch auf der anderen Seeseite bis ungefähr zur Mitte des Sees. Ab dort folgten wir einem Wanderweg bergauf, am Traualpsee vorbei bis zur Landsberger Hütte in der wir kurz einkehrten. Während wir dort saßen und etwas tranken, konnten wir beobachten, wie eine Gruppe auf der anderen Talseite sich in einem Steig vorantastete.

Von der Landsberger Hütte hieß es für uns nach Süden weiter. Zuerst ein paar Meter nach unten, um dann auf einem Grat nach oben zu laufen. So gelangten wir bis zur Steinkarspitze.

Die Tour hätte uns eigentlich einmal um den Vilsalpsee geführt. Jedoch zogen immer dunklere Wolken im Norden auf und daher entschieden wir uns über die Steinkarscharte und damit etwas unterhalb des zuvor hoch gelaufenen Grates zurück zur Landsberger Hütte zu laufen.

Meine Idee war es, den Regen, der vermutlich kommen sollte, auf der Hütte auszusitzen. Miri bestand jedoch darauf, so schnell wie möglich nach unten zum Vilsalpsee zu gehen. Miri hatte gewonnen. 😊

So sind wir von hier zügig über den Traualpsee zurück zum Vilsalpsee. Auf halber Strecke zwischen Traualpsee und Vilsalpsee hatte es dann begonnen zu regnen. Daher stoppten wir kurz, um unser Regenzeug anzuziehen und weiter ging es, zurück zu Svarta.

Angekommen an Svarta hatten wir einiges an Regen abbekommen. Meine Hose ist zwar nur extrem Wasser- und Winddicht, hielt aber absolut trocken. Die Regenjacke hatte mich ebenso trocken gehalten. Daher war die Rückfahrt zum Campingplatz heute entspannter.

Da wir nun viel früher wieder am Campingplatz waren wie ursprünglich geplant, machten wir es uns im Aufenthaltsraum des Campingplatzes gemütlich und bestellen Kaffee und Kuchen. Der Kuchen war lecker. Wie wir erfuhren, wird jeden Tag neuer Kuchen von der Oma des Betreiberpärchens gebacken.

Am späteren Nachmittag kam dann Micha, Miris Freund. Leider konnte er keine Tage frei nehmen und auch nicht früher kommen. Zumindest zum letzten gemeinsamen Abendessen hat es immerhin geklappt. Und Svarta hatte mit Elmo nun ebenfalls Besuch bekommen.

Tour: 950 Höhenmeter
Essen: Kirchererbseneintopf mit Tomaten. Kichererbsen, gehackte Tomaten, Zwiebel, Knoblauch und Mais.


25. Juli – Heimreise

Der letzte Morgen für Melli und mich. Wir packten unsere Zelte und alles andere ein. Miri und Micha blieben noch einen Tag und wir verabschiedeten uns daher nun.

Melli und ich fuhren nach Pfronten zur Bäckerei und Café Tipp. Dort sind wir in den letzten Tagen immer wieder vorbeigefahren und heute wollten wir hier Frühstücken. Auf der Bank am Ende des Raumes machten wir es uns gemütlich und bestellten ein Frühstück für zwei. Da war alles dabei, von Süßem bis Herzhaften und zusätzlich hatten wir uns noch Eier bestellt.

Nach dem ausgiebigen Frühstück hieß es für uns dann aber wirklich Abschied nehmen von Pfronten und die Heimreise anzutreten.

Viele Stunden später sind wir nach einer erlebnisreichen Woche Zuhause angekommen.


Resümee

Campingplätze sind in den letzten Jahren schon beliebter geworden, die Pandemie hat es scheinbar noch verstärkt. Gemerkt haben wir das bei der Suche nach einem Platz für drei Zelte auf einem Campingplatz. Die Betreiber des Campingplatzes in Pfronten sind echt super. Haben sich um alles gekümmert, waren immer hilfsbereit und die Sanitäranlagen waren immer sauber. 👍

Die Woche Chill & Climb war zwar anstrengend, aber auch sehr schön. Miri hatte dazu tolle Touren ausgesucht, die nicht so geläufig sind und uns daher auf Pfade gebracht, auf denen nicht so viele andere unterwegs waren.

Allgäu und Tannheimer Tal – wir kommen gerne wieder.


Unsere Campingküche bestand aus zwei Kochern mit Töpfen und vielem frischen wie auch fertigem aus Dosen. Hier ein paar Impressionen dazu.


Karte mit den Touren


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